Heilende Zeit
Judith, Evi und Marga - drei Frauen - drei Geschichten - eine Insel.
Judith, frisch getrennt von Ihrem Mann fährt auf die schwedische Insel Färingsö, ein Ort ihrer Kindheit. Erinnerungen werden wach, auch an ihre damals beste Freundin Evi. Völlig zerstritten haben sich die beiden Frauen nach ihrer Jugend und dem Abschied von der Insel nie wieder gesehen. Aber es wäre ja kein Buch geworden, wenn nicht Evi ausgerechnet zu dieser Zeit auch auf der Insel weilen würde, hadernd mit ihrer bis dahin sehr erfolgreichen Karriere als Malerin und fortschreitender Krankheit, die alles in Frage stellt.
Beide treffen immer wieder auf die Regenschwimmerin, Marga. Marga schwimmt immer bei Regen, lebt einsam und zurückgezogen in einer spartanischen Hütte und sucht immer wieder Gelegenheiten, ihrem verstorbenen Mann und ihrer verstorbenen Tochter nahe zu sein, ein Schicksalsschlag, von dem sie sich nie wieder erholt hat.
Die Lesenden erwartet hier wieder ein typischer Roman von Romy Fölck - atmosphärisch, herzerwärmend, man taucht einfach tief in die Geschichten ein und lässt sich von den Erlebnissen der drei Frauen mitreißen. Wer schon mal in Schweden war, hat zeitgleich plastische Bilder der Orte vor Augen und fühlt sich direkt dort hin gebeamt.
Mit nachvollziehbaren Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfährt man nach und nach, was die drei Frauen umtreibt und welche Schicksalsschläge sie erlebt haben und warum sie da stehen, wo sie jetzt sind. Ein Roman, der zeigt, welche Auswirkungen die einzelnen Lebensgeschichten auf die Zukunft haben, auf den eigenen Charakter - und wie viel Heilung darin stecken kann, wenn man es denn zulässt. Es hallt nach, wenn man beginnt zur reflektieren, wie das Buch über das eigene Leben zum aktuellen Zeitpunkt wohl aussehen könnte. Ich habe mich in diesem Buch wunderbar verlieren können.
Judith, frisch getrennt von Ihrem Mann fährt auf die schwedische Insel Färingsö, ein Ort ihrer Kindheit. Erinnerungen werden wach, auch an ihre damals beste Freundin Evi. Völlig zerstritten haben sich die beiden Frauen nach ihrer Jugend und dem Abschied von der Insel nie wieder gesehen. Aber es wäre ja kein Buch geworden, wenn nicht Evi ausgerechnet zu dieser Zeit auch auf der Insel weilen würde, hadernd mit ihrer bis dahin sehr erfolgreichen Karriere als Malerin und fortschreitender Krankheit, die alles in Frage stellt.
Beide treffen immer wieder auf die Regenschwimmerin, Marga. Marga schwimmt immer bei Regen, lebt einsam und zurückgezogen in einer spartanischen Hütte und sucht immer wieder Gelegenheiten, ihrem verstorbenen Mann und ihrer verstorbenen Tochter nahe zu sein, ein Schicksalsschlag, von dem sie sich nie wieder erholt hat.
Die Lesenden erwartet hier wieder ein typischer Roman von Romy Fölck - atmosphärisch, herzerwärmend, man taucht einfach tief in die Geschichten ein und lässt sich von den Erlebnissen der drei Frauen mitreißen. Wer schon mal in Schweden war, hat zeitgleich plastische Bilder der Orte vor Augen und fühlt sich direkt dort hin gebeamt.
Mit nachvollziehbaren Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfährt man nach und nach, was die drei Frauen umtreibt und welche Schicksalsschläge sie erlebt haben und warum sie da stehen, wo sie jetzt sind. Ein Roman, der zeigt, welche Auswirkungen die einzelnen Lebensgeschichten auf die Zukunft haben, auf den eigenen Charakter - und wie viel Heilung darin stecken kann, wenn man es denn zulässt. Es hallt nach, wenn man beginnt zur reflektieren, wie das Buch über das eigene Leben zum aktuellen Zeitpunkt wohl aussehen könnte. Ich habe mich in diesem Buch wunderbar verlieren können.