Heilsames Schweden
Ich mag sowohl die Krimis als auch die belletristischen Romane von Romy Fölck sehr gerne. Bisher waren die Geschichten in Norddeutschland angesiedelt, doch „Die Regenschwimmerin“ spielt am Mälarensee in Schweden. Das Cover spiegelt diese Stimmung auch sehr gut wieder.
Für drei Frauen bedeutet dieser Ort mehr, für sie ist es ein Zufluchtsort, an dem sie zur Ruhe kommen und sich neu sortieren können.
Marga lebt seit über dreißig Jahren in einer einfachen Hütte direkt am See, nachdem ihr das Schicksal Mann und Tochter genommen hat. Dieser Verlust schmerzt immer noch, doch die über Siebzigjährige kommt zurecht und hat auch noch einen Traum: Sie möchte zu gerne in den Norden reisen, um Nordlichter zu sehen.
Judith flüchtet nach Schweden, als ihr Mann sich aus heiterem Himmel von ihr trennt. Sie ist beruflich stark eingespannt und ihr Mann und ihre Tochter mussten oft zurückstecken, doch eigentlich wollte das Paar in den Urlaub fahren,als aus einem Streit eine Trennung wird. Es zieht sie an den Ort ihrer Kindheit, den Mälarensee, wo sie glückliche Zeiten verbracht hat.
Evi, gefeierte Künstlerin, zieht sich ebenfalls nach Schweden zurück, in das Ferienhaus ihres Onkels, weil sie unter einer Krankheit leidet, die es ihr unmöglich machen wird, ihre Malerei weiterhin auszuüben. Doch eine Ausstellung steht bevor und Evi möchte nochmal alles geben und letzte Bilder malen, bevor es zu spät ist.
Evi und Judith waren einst beste Freundinnen, doch ein Streit hat alles zerstört. Nun treffen sie nach über 20 Jahren wieder aufeinander. Können sie sich eine Stütze sein in diesen Krisenzeiten?
Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen geschildert. Jede macht viel mit sich selbst aus, doch erst die Sichtweise der anderen komplettiert die Story. Ein Punkt war auch immer, ob die eigenen Träume erfüllt werden können oder ob man sich vielleicht mit der Zeit und im Alltag selbst verloren hat.
Liebenswerte Nebenfigur war für mich Ruud, ein Holländer, der auch schon einige Jahre am Mälarensee lebt und eine ganz besondere Art hat, den Frauen Klarheit in ihr Wirrwarr zu bringen.
Die schwedische Lebensart und die Stimmung am See wurden anschaulich geschildert.
Am Ende muss ich jedoch sagen, dass mir die beiden belletristischen Romane davor (Die Rückkehr der Kraniche bzw. Das Licht in den Birken) besser gefallen haben. Ich kann nicht genau benennen, woran es lag.
Für drei Frauen bedeutet dieser Ort mehr, für sie ist es ein Zufluchtsort, an dem sie zur Ruhe kommen und sich neu sortieren können.
Marga lebt seit über dreißig Jahren in einer einfachen Hütte direkt am See, nachdem ihr das Schicksal Mann und Tochter genommen hat. Dieser Verlust schmerzt immer noch, doch die über Siebzigjährige kommt zurecht und hat auch noch einen Traum: Sie möchte zu gerne in den Norden reisen, um Nordlichter zu sehen.
Judith flüchtet nach Schweden, als ihr Mann sich aus heiterem Himmel von ihr trennt. Sie ist beruflich stark eingespannt und ihr Mann und ihre Tochter mussten oft zurückstecken, doch eigentlich wollte das Paar in den Urlaub fahren,als aus einem Streit eine Trennung wird. Es zieht sie an den Ort ihrer Kindheit, den Mälarensee, wo sie glückliche Zeiten verbracht hat.
Evi, gefeierte Künstlerin, zieht sich ebenfalls nach Schweden zurück, in das Ferienhaus ihres Onkels, weil sie unter einer Krankheit leidet, die es ihr unmöglich machen wird, ihre Malerei weiterhin auszuüben. Doch eine Ausstellung steht bevor und Evi möchte nochmal alles geben und letzte Bilder malen, bevor es zu spät ist.
Evi und Judith waren einst beste Freundinnen, doch ein Streit hat alles zerstört. Nun treffen sie nach über 20 Jahren wieder aufeinander. Können sie sich eine Stütze sein in diesen Krisenzeiten?
Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen geschildert. Jede macht viel mit sich selbst aus, doch erst die Sichtweise der anderen komplettiert die Story. Ein Punkt war auch immer, ob die eigenen Träume erfüllt werden können oder ob man sich vielleicht mit der Zeit und im Alltag selbst verloren hat.
Liebenswerte Nebenfigur war für mich Ruud, ein Holländer, der auch schon einige Jahre am Mälarensee lebt und eine ganz besondere Art hat, den Frauen Klarheit in ihr Wirrwarr zu bringen.
Die schwedische Lebensart und die Stimmung am See wurden anschaulich geschildert.
Am Ende muss ich jedoch sagen, dass mir die beiden belletristischen Romane davor (Die Rückkehr der Kraniche bzw. Das Licht in den Birken) besser gefallen haben. Ich kann nicht genau benennen, woran es lag.