Kein typisches Happyend

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nina's leselounge Avatar

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Das Cover wäre mir in der Buchhandlung nicht wirklich aufgefallen. Von der Autorin @romyfölck hatte ich bis dato auch nichts gelesen oder gehört. Ich denke, es liegt daran, dass ihre Protagonistinnen ein ganzes Stück älter sind als meine üblichen. Aber ich liebe es halt auch, neue Genres und Autor*innen kennenzulernen. 📚

Die Geschichte hörte sich mehr als interessant an:

Zwei Freundinnen haben sich in ihrer Jugend zerstritten. Als bei beiden das Leben in Trümmern vor ihnen liegt, reisen sie getrennt voneinander auf ihre Urlaubsinsel aus Kindertagen. Dort werden sie sich über ihre Probleme klar und kommen sich langsam wieder näher. Beide Frauen haben eine Verbindung zu Marga. Die alte Dame schwimmt bei Wind und Wetter, angetrieben von einem schweren Schicksalsschlag, der sie gelehrt hat, dass Aufgeben keine Option ist.

Alle Charaktere waren mega sympathisch und das Schöne war, dass es diesmal um Probleme von Erwachsenen ging. Dabei erfahren wir auch, warum Evi und Judith sich in ihrer Jugend zerstritten hatten. Diese Geschehnisse werfen immer noch Schatten auf ihre neu aufkeimende Freundschaft.

Das Buch zeigt drei wirklich starke Frauen, die mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben und daran stärker werden bzw. geworden sind. Man fiebert mit und leidet mit ihnen. ❤️

Mein Liebling ist Marga. Sie lebt allein in einer Waldhütte, ihr bester Freund ist ein wilder Fuchs. Es wäre kein Leben für mich, aber diese Frau wirkt sehr willensstark, wobei ich so manche Entscheidung nicht verstehen kann. Und beim Lesen kam mein Beruf eindeutig durch, und ich schimpfte wie ein Rohrspatz! 😂

Das Buch macht wirklich Spaß, aber wer ein typisches Happy End braucht, ist hier falsch.

🌟🌟🌟🌟🌟 von 5, breche aber 2 Zacken ab. 😉