Man ist nie zu alt für neue Träume
Manchmal bringt einen ein Buch dazu, über das eigene Leben nachzudenken. So ging es mir bei diesem Roman von Romy Fölck. Besonders Marga, die ungefähr in meinem Alter ist, hat mich sehr berührt. Nach einem schweren Schicksalsschlag lebt sie zurückgezogen auf einer schwedischen Insel und geht selbst bei Regen im See schwimmen. Anfangs fand ich das etwas eigenartig, doch mit der Zeit konnte ich sie immer besser verstehen.
Auch Judith und Evi haben ihre Sorgen. Die eine wurde von ihrem Mann verlassen, die andere muss wegen einer Erkrankung um ihre Zukunft als Malerin bangen. Früher waren sie beste Freundinnen, bis ein Streit sie auseinanderbrachte. Nun treffen sie nach vielen Jahren wieder aufeinander. Da habe ich beim Lesen schon gedacht, wie schade es doch ist, wenn Menschen so viel gemeinsame Zeit verlieren, weil sie nicht mehr miteinander reden.
Die Geschichte wird ruhig und gefühlvoll erzählt. Besonders schön fand ich die Beschreibungen der schwedischen Natur. Auch die kleinen schwedischen Lebensweisheiten am Ende der Kapitel haben mir gefallen. An manchen Stellen hätte die Handlung für mich etwas zügiger vorangehen dürfen, aber langweilig wurde es mir nicht.
Am meisten ist mir Margas Wunsch in Erinnerung geblieben, noch einmal die Nordlichter zu sehen. Das hat mich daran erinnert, dass man sich auch im höheren Alter noch etwas vornehmen und auf schöne Erlebnisse freuen darf. Ein berührendes Buch über Freundschaft, Verlust und den Mut, seinen eigenen Weg weiterzugehen.
Auch Judith und Evi haben ihre Sorgen. Die eine wurde von ihrem Mann verlassen, die andere muss wegen einer Erkrankung um ihre Zukunft als Malerin bangen. Früher waren sie beste Freundinnen, bis ein Streit sie auseinanderbrachte. Nun treffen sie nach vielen Jahren wieder aufeinander. Da habe ich beim Lesen schon gedacht, wie schade es doch ist, wenn Menschen so viel gemeinsame Zeit verlieren, weil sie nicht mehr miteinander reden.
Die Geschichte wird ruhig und gefühlvoll erzählt. Besonders schön fand ich die Beschreibungen der schwedischen Natur. Auch die kleinen schwedischen Lebensweisheiten am Ende der Kapitel haben mir gefallen. An manchen Stellen hätte die Handlung für mich etwas zügiger vorangehen dürfen, aber langweilig wurde es mir nicht.
Am meisten ist mir Margas Wunsch in Erinnerung geblieben, noch einmal die Nordlichter zu sehen. Das hat mich daran erinnert, dass man sich auch im höheren Alter noch etwas vornehmen und auf schöne Erlebnisse freuen darf. Ein berührendes Buch über Freundschaft, Verlust und den Mut, seinen eigenen Weg weiterzugehen.