Neuanfänge in Schweden
Romy Fölck ist zurück! Und das in ihrem unverkennbar malerischen, ruhigen Schreibstil.
Diesmal geht es nach Schweden – perfekt für mich, die erst vor einem Monat selbst dort war. Umso mehr habe ich gehofft, dass das Buch mir dieses Gefühl von Schweden vermitteln kann. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Protagonistinnen beziehen ihre (Urlaubs)häuser mitten in der Natur und doch in der Nähe von Stockholm. Erzählt wird aus drei Perspektiven.
Judith und Evi sind alte Freundinnen, seit ihrer Jugend jedoch zerstritten. Die eine wurde gerade von ihrem Mann verlassen, die andere kämpft mit einer Erkrankung, die sie ihren Job kosten könnte. Magda lebt zurückgezogen mitten im Wald und ist mehr als glücklich, dieses Leben mitten im Wald mit einem Fuchs erleben zu dürfen. Allein von Magda und ihren Träumen hätte ich ein ganzes Buch lesen können.
Jede der Frauen hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Dabei gefiel mir besonders, dass jede Thematik auch zu einer Lösung findet, diese aber nicht zwangsläufig ein Happy End oder eine Tragödie bedeutet. Manchmal bietet das Leben einfach keine Antwort.
Alle drei müssen ihr Leben neu denken. Wir alle kennen diese Schwelle, an der Altes abgehakt werden muss und neue Herausforderungen warten. Vielleicht sogar eine Neuerfindung der eigenen Person. Dabei scheinen die Frauen fest in sich verwurzelt und so wirkte gerade Judith oft egoistisch im Umgang mit ihren Problemen. Umso schöner, dass ich bei allen gegen Ende kleine Veränderungen spüren konnte.
Fölck beschreibt diesen Prozess poetisch, malerisch und vor allem ruhig. Das Buch ist keinesfalls ereignislos, aber voller Ruhe. Nichts wird künstlich aufgebauscht, stattdessen fühlt sich die Geschichte nahbar an. Sie erzählt davon, wie wir trotz Differenzen zueinander finden können, von Verbindungen, die nach außen nicht sichtbar sind, und davon, wie wichtig es ist, nach den eigenen Vorstellungen leben zu können. Denn daraus kann persönliche Entwicklung entstehen.
Diesmal geht es nach Schweden – perfekt für mich, die erst vor einem Monat selbst dort war. Umso mehr habe ich gehofft, dass das Buch mir dieses Gefühl von Schweden vermitteln kann. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Protagonistinnen beziehen ihre (Urlaubs)häuser mitten in der Natur und doch in der Nähe von Stockholm. Erzählt wird aus drei Perspektiven.
Judith und Evi sind alte Freundinnen, seit ihrer Jugend jedoch zerstritten. Die eine wurde gerade von ihrem Mann verlassen, die andere kämpft mit einer Erkrankung, die sie ihren Job kosten könnte. Magda lebt zurückgezogen mitten im Wald und ist mehr als glücklich, dieses Leben mitten im Wald mit einem Fuchs erleben zu dürfen. Allein von Magda und ihren Träumen hätte ich ein ganzes Buch lesen können.
Jede der Frauen hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Dabei gefiel mir besonders, dass jede Thematik auch zu einer Lösung findet, diese aber nicht zwangsläufig ein Happy End oder eine Tragödie bedeutet. Manchmal bietet das Leben einfach keine Antwort.
Alle drei müssen ihr Leben neu denken. Wir alle kennen diese Schwelle, an der Altes abgehakt werden muss und neue Herausforderungen warten. Vielleicht sogar eine Neuerfindung der eigenen Person. Dabei scheinen die Frauen fest in sich verwurzelt und so wirkte gerade Judith oft egoistisch im Umgang mit ihren Problemen. Umso schöner, dass ich bei allen gegen Ende kleine Veränderungen spüren konnte.
Fölck beschreibt diesen Prozess poetisch, malerisch und vor allem ruhig. Das Buch ist keinesfalls ereignislos, aber voller Ruhe. Nichts wird künstlich aufgebauscht, stattdessen fühlt sich die Geschichte nahbar an. Sie erzählt davon, wie wir trotz Differenzen zueinander finden können, von Verbindungen, die nach außen nicht sichtbar sind, und davon, wie wichtig es ist, nach den eigenen Vorstellungen leben zu können. Denn daraus kann persönliche Entwicklung entstehen.