Nie zu spät
#Vorablesen-Exemplar
Judith und Evi treffen Jahrzehnte nach einem Streit auf einer Schäreninsel vor Stockholm wieder aufeinander. Und auch die alte Marga kommt bald ins Spiel, obwohl sie einsam in einer abgelegenen Hütte im Wald lebt. Es geht um drei Frauen, drei Schicksale, die Schärenwelt Schwedens als atmosphärische Kulisse für diesen lesenswerten Roman.
Unterschiedliche Blickwinkel und munter wechselnde Zeitpunkte lassen die Geschichte anfangs etwas verwirrend erscheinen, allerdings sind die Kapitel genau beschriftet, wodurch die Einordnung der Ereignisse dann doch ganz gut funktioniert. Wir lernen drei Damen kennen, die schon einiges im Leben hinter sich gebracht haben und nun – jede für sich – vor einem persönlichen Dilemma stehen. Feinfühlig und stimmungsvoll entwirft Romy Fölck ihre Szenen, welche durch den flüssigen Schreibstil durchwegs lebendig wirken. Die wesentlichen Figuren hat man schnell vor Augen, lediglich deren Gefühle und Empfindungen hätten noch detaillierter herausgearbeitet werden können. Während die Ursachen für die jahrzehntelange Trennung nach und nach an die Oberfläche kommen, geht dann die weitere Entwicklung fast ein wenig zu schnell voran, da wäre durchaus noch Platz für einige Details gewesen, denn die Begleitung von Judith, Evi und Marga gestaltet sich interessant und regt zum Nachdenken an. Besonders gelungen finde ich die Sprüche und Weisheiten am Ende jedes Kapitels, das Motto „Es ist nie zu spät …“ gefällt mir besonders gut.
Ein Roman, der von Ruhe und Stimmungen lebt, welche die schwedischen Schären hervorragend widerspiegeln, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Judith und Evi treffen Jahrzehnte nach einem Streit auf einer Schäreninsel vor Stockholm wieder aufeinander. Und auch die alte Marga kommt bald ins Spiel, obwohl sie einsam in einer abgelegenen Hütte im Wald lebt. Es geht um drei Frauen, drei Schicksale, die Schärenwelt Schwedens als atmosphärische Kulisse für diesen lesenswerten Roman.
Unterschiedliche Blickwinkel und munter wechselnde Zeitpunkte lassen die Geschichte anfangs etwas verwirrend erscheinen, allerdings sind die Kapitel genau beschriftet, wodurch die Einordnung der Ereignisse dann doch ganz gut funktioniert. Wir lernen drei Damen kennen, die schon einiges im Leben hinter sich gebracht haben und nun – jede für sich – vor einem persönlichen Dilemma stehen. Feinfühlig und stimmungsvoll entwirft Romy Fölck ihre Szenen, welche durch den flüssigen Schreibstil durchwegs lebendig wirken. Die wesentlichen Figuren hat man schnell vor Augen, lediglich deren Gefühle und Empfindungen hätten noch detaillierter herausgearbeitet werden können. Während die Ursachen für die jahrzehntelange Trennung nach und nach an die Oberfläche kommen, geht dann die weitere Entwicklung fast ein wenig zu schnell voran, da wäre durchaus noch Platz für einige Details gewesen, denn die Begleitung von Judith, Evi und Marga gestaltet sich interessant und regt zum Nachdenken an. Besonders gelungen finde ich die Sprüche und Weisheiten am Ende jedes Kapitels, das Motto „Es ist nie zu spät …“ gefällt mir besonders gut.
Ein Roman, der von Ruhe und Stimmungen lebt, welche die schwedischen Schären hervorragend widerspiegeln, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.