Was wirklich im Leben zählt

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lesemaus2021 Avatar

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Judith wird von ihrem Mann verlassen, Evie kämpft mit gesundheitlichen Problemen und Marga mit den Schatten der Vergangenheit.
Drei Frauen, drei Schicksale und doch sind ihre Geschichten enger miteinander verbunden als man meint. Auf einer kleinen schwedischen Insel treffen sie sich wieder.

Für mich war das Buch eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Angefangen mit einem traumhaften Setting, bei dem ich mich so richtig wohlgefühlt habe. Ich war beim Lesen gedanklich auf dieser wunderschönen Insel und die bildlichen Naturbeschreibungen haben mir unglaublich gut gefallen. Die Charaktere der drei Hauptprotagonisten fand ich authentisch und vor allem lebensnah. Ihre Sorgen, Probleme und Ängste waren für mich einfach nachvollziehbar und mit jeder Frau konnte ich mich problemlos identifizieren. Margas Geschichte hat mich besonders berührt. Allein der Gedanke was ihr widerfahren ist tut weh und treibt mir die Tränen in die Augen. Aber auch Evies Ängste kenne ich nur zu gut und kann sie sehr gut nachvollziehen.

Ganz besonders gefallen hat mir der ruhige und atmosphärische Erzählstil von Romy Fölck. Die Lesezeit hat mir regelrecht gutgetan und ich habe sie als heilsam empfunden. Die Sprüche am Ende eines Kapitels auch in schwedisch aufzuführen war ein weiteres Sahnehäubchen.

Die Idee mit dem Fuchs Rusty fand ich ebenfalls einfach zauberhaft. Ich hatte den kleinen Kerl regelrecht vor Augen und war richtig traurig als er ausgewildert werden musste.

Ein Buch das zum Nachdenken anregt, aber auch Mut macht und die Bedeutung von Freundschaft neu überdenken lässt. Hier ist mir wieder klar geworden, wie unwichtig materielle Dinge doch sind und dass Höhen und Tiefen zum Leben dazugehören.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher von der Autorin lesen.