Im besten Sinne abstrus
Von Kristof Magnusson habe ich schon mehrere Bücher gelesen. Sein neuer Roman hat auf jeden Fall was mit den früheren Titeln gemein: eine ungewöhnliche Thematik, originelle Figuren und eine im besten Sinne abstruse Geschichte (vielleicht in Teilen zu detailliert). Den Beginn werde ich so schnell nicht vergessen: Ein Mann merkt seine langsame Vergiftung. Und dann die Beschreibung vom Fest in der russischen Botschaft und Jakob Dreiser - da würde ich gerne mehr erfahren! Als Kind der 90er konnte ich das geschilderte Gefühl von Frieden und Sicherheit halbwegs nachempfinden und trauere ihm heute etwas hinterher. Insgesamt eine Geschichte, die ich gerne lesen würde!