Rasanter Einstieg
Ähnlich wie ein Agent oder Spion muss der Leser sich hier die Informationen zusammensuchen. Die Leseprobe alleine gibt noch wenig Aufschluss zum Fortgang der Geschichte und insbesondere der Verbindung zwischen dem Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagenten Dieter Germeshausen und dem jungen Dichter Jakob Dreiser. Aber genau das macht den Reiz aus. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der das Ende vorwegnimmt. Dieter trinkt einen Negroni und wähnt sich vergiftet.
Das Cover passt hervorragend. Schaut man genau hin, dann sieht man, dass der Mann im Anzug (die Assoziation zum Agenten liegt natürlich nahe) nicht auf dem Glasrand balanciert, sondern auf dem Eiswürfel im Drink. Ob er fällt, oder ob er aus seinem Straucheln heraus noch Halt findet, ist offen.
Der Schreibstil von Kristof Magnusson ist eloquent und flüssig. Mir gefällt die Mischung aus Humor und fast schon philosophischer Innenbetrachtung, die sich in Jakobs Figur widerspiegelt.
Das Cover passt hervorragend. Schaut man genau hin, dann sieht man, dass der Mann im Anzug (die Assoziation zum Agenten liegt natürlich nahe) nicht auf dem Glasrand balanciert, sondern auf dem Eiswürfel im Drink. Ob er fällt, oder ob er aus seinem Straucheln heraus noch Halt findet, ist offen.
Der Schreibstil von Kristof Magnusson ist eloquent und flüssig. Mir gefällt die Mischung aus Humor und fast schon philosophischer Innenbetrachtung, die sich in Jakobs Figur widerspiegelt.