ungewöhnlicher Agentenroman
Kristof Magnusson nimmt uns mit in die frühen 90er Jahre – in eine Zeit des Aufbruchs, in der nach dem Ende des Kalten Krieges plötzlich alles möglich schien. Genau diese Mischung aus Euphorie und Orientierungslosigkeit prägt den Roman. Dichter, Doppelagent und Italienischlehrerin geraten in ein ebenso absurdes wie berührendes Geflecht aus Hoffnungen, Täuschungen und großen Plänen, die an der Wirklichkeit scheitern.
Magnusson erzählt leichtfüßig, humorvoll und zugleich sehr präzise. Hinter der turbulenten Handlung steckt ein feiner Blick auf eine Generation, die an Freiheit glaubte und doch nicht wusste, wohin mit ihr. Tragik und Komik liegen nah beieinander, besonders dort, wo persönliche Sehnsüchte auf politische Umbrüche treffen.
Magnusson erzählt leichtfüßig, humorvoll und zugleich sehr präzise. Hinter der turbulenten Handlung steckt ein feiner Blick auf eine Generation, die an Freiheit glaubte und doch nicht wusste, wohin mit ihr. Tragik und Komik liegen nah beieinander, besonders dort, wo persönliche Sehnsüchte auf politische Umbrüche treffen.