Vielschichtige Handlung, toller Schreibstil
Ein ‚Spionageroman‘ der etwas anderen Art, weniger Action als üblich, weniger Heldentum, Dinge, die ich nicht wirklich mag. Dafür mehr Literatur im positiven Sinn, wenn überhaupt die Ankündigung als Spionageroman zutrifft.
Schon die Vergiftung des Doppelspions Germeshausen wird im Prolog vom Autor Kristof Magnusson raffiniert beschrieben. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, zum Beispiel wie im ersten Kapitel die handelnden Personen mit teils liebevoller, teils kritischer Distanz und immer leicht ironisch charakterisiert werden. Alle haben ihre Eigenheiten, von Magnusson gut beobachtet und beschrieben. Und Sätze wie „Die Gesprächsfetzen … passten perfekt zur Größe des Fingerfoods …“ gelingen ihm wiederholt.
Der Roman spielt in der interessanten Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Sowjetunion, die ich aus meiner einseitigen Sicht als westdeutscher Bürger erlebt habe, die hier aber auch aus anderen Perspektiven betrachtet wird. Klappentext und Leseprobe lassen einen großartigen Roman erwarten.
Schon die Vergiftung des Doppelspions Germeshausen wird im Prolog vom Autor Kristof Magnusson raffiniert beschrieben. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, zum Beispiel wie im ersten Kapitel die handelnden Personen mit teils liebevoller, teils kritischer Distanz und immer leicht ironisch charakterisiert werden. Alle haben ihre Eigenheiten, von Magnusson gut beobachtet und beschrieben. Und Sätze wie „Die Gesprächsfetzen … passten perfekt zur Größe des Fingerfoods …“ gelingen ihm wiederholt.
Der Roman spielt in der interessanten Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Sowjetunion, die ich aus meiner einseitigen Sicht als westdeutscher Bürger erlebt habe, die hier aber auch aus anderen Perspektiven betrachtet wird. Klappentext und Leseprobe lassen einen großartigen Roman erwarten.