Das Leben als Agent ist stets herausfordernd. Es gilt, die Tarnung aufrecht zu erhalten und nichts zu verraten. Doch was, wenn man Doppelagent ist? Darum geht es in „Die Reise ans Ende der Geschichte“.
Rom, Anfang der 90er Jahre. Dichter Jakob Dreiser ist auf der Höhe seines Erfolgs, genießt Partys und die Freiheit. Er scheint angekommen. Im Kontrast dazu steht Dieter Germeshausen, Doppelagent auf der Suche nach einem Ausweg. Jahrelang hat er im kalten Krieg für beide Seiten gearbeitet- und möchte nun in Kasachstan einen Coup landen. Dafür braucht er Dreiser….
Der Start in die Story war verheißungsvoll. Spannend und zugleich unterhaltsam werden Dreiser und Germeshausen eingeführt und auch die Lokalität, eine Party bei der russischen Botschaft wird überspitzt gezeichnet. So kann ich mir die Lage visuell vorstellen.
Allerdings flacht die Handlung schnell ab. Sicher, der Humor bleibt stetig präsent, allerdings fehlen mir Ecken und Kanten, sowohl in der relativ ruhigen Geschichte, als auch bei den Charakteren. Nicht nur einmal fragte ich mich, warum genau das jetzt passiert (etwa die unüberlegte Abreise in Frankreich) oder ob da nicht mehr Verfolgung im Spiel ist. Alles kommt so stumpf und simpel rüber, obwohl die Idee Potenzial hat.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht. Nach dem Prolog hatte ich auf authentische Charaktere und Spannung gehofft, kriege aber blasse Figuren und eine nüchterne, wenn auch unterhaltsame Geschichte, die mich zumindest zum nachdenken bringt. Ich gebe drei Sterne.
Rom, Anfang der 90er Jahre. Dichter Jakob Dreiser ist auf der Höhe seines Erfolgs, genießt Partys und die Freiheit. Er scheint angekommen. Im Kontrast dazu steht Dieter Germeshausen, Doppelagent auf der Suche nach einem Ausweg. Jahrelang hat er im kalten Krieg für beide Seiten gearbeitet- und möchte nun in Kasachstan einen Coup landen. Dafür braucht er Dreiser….
Der Start in die Story war verheißungsvoll. Spannend und zugleich unterhaltsam werden Dreiser und Germeshausen eingeführt und auch die Lokalität, eine Party bei der russischen Botschaft wird überspitzt gezeichnet. So kann ich mir die Lage visuell vorstellen.
Allerdings flacht die Handlung schnell ab. Sicher, der Humor bleibt stetig präsent, allerdings fehlen mir Ecken und Kanten, sowohl in der relativ ruhigen Geschichte, als auch bei den Charakteren. Nicht nur einmal fragte ich mich, warum genau das jetzt passiert (etwa die unüberlegte Abreise in Frankreich) oder ob da nicht mehr Verfolgung im Spiel ist. Alles kommt so stumpf und simpel rüber, obwohl die Idee Potenzial hat.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht. Nach dem Prolog hatte ich auf authentische Charaktere und Spannung gehofft, kriege aber blasse Figuren und eine nüchterne, wenn auch unterhaltsame Geschichte, die mich zumindest zum nachdenken bringt. Ich gebe drei Sterne.