Der Poet als Spion
Jakob Dreiser ist erfolgreicher Dichter - nicht nur irgendeiner, sondern jung und ein Dichter der Wendezeit, wo sich nun alles zum Guten wendet und Ost und West endlich zusammenwachsen. Aber das langweilt ihn auch irgendwie. Er schlägt sich von Gartenparty zu Gartenparty und auf dem Empfang der russischen Botschaft im schönen Rom wird er von einem Geheimdienstmitarbeiter angeworben - und nun beginnt eine ungewöhnliche Reise, die ihn nach Kasachstan und St. Petersburg bringt.
Dies ist eindeutig eine Spionagegeschichte, kein Spionagethriller oder auch nur Krimi. So richtige Spannung wird auch nicht aufgebaut, aber die Geschichte lebt von ihren skurrilen Figuren. Die allerdings auch sehr skurrile Namen tragen (Fishbowl, Aquatone), was mich etwas gestört hat. An manchen Stellen wirkte die Geschichte glaubwürdig, an anderen nicht, das Ende kam recht abrupt. Insgesamt aber nett zu lesen.
Dies ist eindeutig eine Spionagegeschichte, kein Spionagethriller oder auch nur Krimi. So richtige Spannung wird auch nicht aufgebaut, aber die Geschichte lebt von ihren skurrilen Figuren. Die allerdings auch sehr skurrile Namen tragen (Fishbowl, Aquatone), was mich etwas gestört hat. An manchen Stellen wirkte die Geschichte glaubwürdig, an anderen nicht, das Ende kam recht abrupt. Insgesamt aber nett zu lesen.