dichterischer Spion

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lena2106 Avatar

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Im neuen Roman von Kristof Magnusson wird die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in den frühen 1990er Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beleuchtet. Der Roman verbindet eine turbulente Geschichte über ein gescheitertes Spionage-Abenteuer in Kasachstan mit der Suche nach Freiheit und Glück, wobei ein Doppelagent und ein Dichter im Mittelpunkt stehen.

Die ersten Kapitel sind recht kurzweilig und mit einer Prise Humor versehen. Aus dem Nichts wird der Ton im Buch ernster und die Story entwickelt sich eher zu einem Action Thriller, der aufgrund der vorherigen Kapitel eher unglaubwürdig erscheint.

Ich hätte mir gewünscht, dass aus dem Klappentext etwas mehr Inhalt hervorgeht. Der Buchrücken ist eher geprägt von Meinungen anderer Personen und spiegelt kaum den Inhalt wieder. Insgesamt ein netter Roman, den ich aber zugegebenermaßen nicht ein zweites Mal lesen werde.