Ein Agentenroman aus der Zeit der Perestroika
Rom zu Beginn der 90ziger Jahre. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr . Endlich beginnt das Zeitalter ewigen Friedens und der Kalte Krieg ist Geschichte .Jakob Dreiser, Anfang 20, Poet , lebt in Rom und ist erleichtert über die Zeitenwende. Da trifft er auf einem Sommerfest in der russischen Botschaft Dieter Germershausen . Der kann der neuen Weltordnung nichts gutes abgewinnen, denn er war Doppelagent und fürchtet nun , enttarnt zu werden . Ein letzter großer Coup soll ihm Geld und damit ein neues Leben bescheren. Dafür braucht er Jakob mit seinem offenen gewinnenden Wesen. Es beginnt ein wahnwitziges Abenteuer, das so nur in einer Welt möglich ist, die sich neu erfinden muss.
Gemeinsam reisen die beiden nach Kasachstan. Dort will Germershausen sein großes Geschäft abwickeln. Das führt zu absurd anmutenden Begegnungen , Dialogen und Wendungen. , die ich so nicht erwartet habe. Und immer bleibt die Frage, wer arbeitet für welchen Geheimdienst und wer ist Freund und wer Feind.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Sprachlich ist es ein Fest mit wunderbaren Bildern und herrlichen Dialogen. Wer die Zeit nicht miterlebt hat, dem wird die Geschichte wie ein modernes Märchen anmuten. Wer die Umbrüche miterlebt hat, weiß , dass vieles einen realen Hintergrund hat. Auch in dieser Hinsicht hatte der Roman seinen Reiz für mich. Gut gefallen hat mir, dass sowohl Jakob als auch Germershausen im Grunde in etwas hinein gestolpert sind, womit sie beide nicht gerechnet haben. Improvisieren ist angesagt und das beherrscht Jakob perfekt., sehr zum Ärger vom Berufsagenten Germershausen. Das Ende lässt in meinen Augen Raum für Spekulationen und das fand ich auch angemessen . Für mich bietet der Roman gute Unterhaltung mit einer guten Portion Tragikkomik .
Gemeinsam reisen die beiden nach Kasachstan. Dort will Germershausen sein großes Geschäft abwickeln. Das führt zu absurd anmutenden Begegnungen , Dialogen und Wendungen. , die ich so nicht erwartet habe. Und immer bleibt die Frage, wer arbeitet für welchen Geheimdienst und wer ist Freund und wer Feind.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Sprachlich ist es ein Fest mit wunderbaren Bildern und herrlichen Dialogen. Wer die Zeit nicht miterlebt hat, dem wird die Geschichte wie ein modernes Märchen anmuten. Wer die Umbrüche miterlebt hat, weiß , dass vieles einen realen Hintergrund hat. Auch in dieser Hinsicht hatte der Roman seinen Reiz für mich. Gut gefallen hat mir, dass sowohl Jakob als auch Germershausen im Grunde in etwas hinein gestolpert sind, womit sie beide nicht gerechnet haben. Improvisieren ist angesagt und das beherrscht Jakob perfekt., sehr zum Ärger vom Berufsagenten Germershausen. Das Ende lässt in meinen Augen Raum für Spekulationen und das fand ich auch angemessen . Für mich bietet der Roman gute Unterhaltung mit einer guten Portion Tragikkomik .