Ein Dichter im Spionagechaos
Die Reise ans Ende der Geschichte war für mich das erste Buch des Autors Kristof Magnusson.
Anfang der Neunzigerjahre, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, kontaktiert der Doppelagent Dieter Germeshausen den jungen Dichter Jakob Dreiser, ausgerechnet auf einem Empfang in der russischen Botschaft in Rom. Dieter braucht Jakob für einen Deal, denn dieser verkörpert alles, was ihm selbst fehlt: Jakob ist wortgewandt, geht offen auf Menschen zu und beherrscht den Smalltalk meisterhaft. Dieter hingegen fällt es schwer, auf andere zuzugehen oder Kontakte zu knüpfen.
Die beiden so unterschiedlichen Charaktere reisen schließlich gemeinsam nach Kasachstan, wo Dieter Opfer eines Giftanschlags wird – was allerdings bereits im Prolog angedeutet wird. Zum Glück gibt es in dieser herrlich skurrilen Geschichte auch eine ständig durstige Ex-Diplomatengattin und eine dubiose Italienischlehrerin, die versuchen, die beiden Männer vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Nach einer Einkaufstour in Kasachstan, bei der Dieter Jakob kurzerhand abserviert, muss Jakob schließlich untertauchen. Sein Computer wird konfisziert, und seine Wohnung steht unter Beobachtung. Francesca, die Italienischlehrerin, verhilft ihm schließlich zur Flucht. Nach all dem könnte man meinen, Jakob hätte endgültig genug von Dieter. Doch als dieser erneut Hilfe braucht, wagt sich Jakob noch einmal in ein kommunistisches Land und begibt sich damit wieder in große Gefahr.
Die Handlung ist wunderbar witzig und zugleich spannend erzählt, und ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Lediglich das Ende kam mir etwas zu abrupt. Einige Fragen blieben für mich offen, die ich gern noch beantwortet gesehen hätte.
Anfang der Neunzigerjahre, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, kontaktiert der Doppelagent Dieter Germeshausen den jungen Dichter Jakob Dreiser, ausgerechnet auf einem Empfang in der russischen Botschaft in Rom. Dieter braucht Jakob für einen Deal, denn dieser verkörpert alles, was ihm selbst fehlt: Jakob ist wortgewandt, geht offen auf Menschen zu und beherrscht den Smalltalk meisterhaft. Dieter hingegen fällt es schwer, auf andere zuzugehen oder Kontakte zu knüpfen.
Die beiden so unterschiedlichen Charaktere reisen schließlich gemeinsam nach Kasachstan, wo Dieter Opfer eines Giftanschlags wird – was allerdings bereits im Prolog angedeutet wird. Zum Glück gibt es in dieser herrlich skurrilen Geschichte auch eine ständig durstige Ex-Diplomatengattin und eine dubiose Italienischlehrerin, die versuchen, die beiden Männer vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Nach einer Einkaufstour in Kasachstan, bei der Dieter Jakob kurzerhand abserviert, muss Jakob schließlich untertauchen. Sein Computer wird konfisziert, und seine Wohnung steht unter Beobachtung. Francesca, die Italienischlehrerin, verhilft ihm schließlich zur Flucht. Nach all dem könnte man meinen, Jakob hätte endgültig genug von Dieter. Doch als dieser erneut Hilfe braucht, wagt sich Jakob noch einmal in ein kommunistisches Land und begibt sich damit wieder in große Gefahr.
Die Handlung ist wunderbar witzig und zugleich spannend erzählt, und ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Lediglich das Ende kam mir etwas zu abrupt. Einige Fragen blieben für mich offen, die ich gern noch beantwortet gesehen hätte.