Ein Spionageroman der berührt
Mit „Die Reise ans Ende der Welt“ erzählt Kristof Magnusson eine Geschichte über Abschied, Verstellung und die Sehnsucht nach einem anderen Leben – eingebettet in die fragile Aufbruchsstimmung der frühen 1990er-Jahre. Der Kalte Krieg ist vorbei, die Welt scheint plötzlich offen, voller Möglichkeiten. Und doch liegt über allem eine leise Unsicherheit, die diesen Roman so berührend macht.
Im Mittelpunkt steht der Dichter Jakob Dreiser, der eher zufällig in die Welt der Geheimdienste gerät. Was mit einem scheinbar harmlosen Gartenfest in der russischen Botschaft beginnt, entwickelt sich zu einer existenziellen Verstrickung. Jakob wird zur Tarnung für den Doppelagenten Dieter Germeshausen – einen Mann, der sein ganzes Leben zwischen Identitäten verbracht hat.
Magnusson erzählt ruhig, präzise und mit feinem Humor. Gerade die Zurückhaltung der Sprache lässt die Gefühle umso stärker wirken.
Das Buch überzeugt einen emotional durch seine Spannung und Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht der Dichter Jakob Dreiser, der eher zufällig in die Welt der Geheimdienste gerät. Was mit einem scheinbar harmlosen Gartenfest in der russischen Botschaft beginnt, entwickelt sich zu einer existenziellen Verstrickung. Jakob wird zur Tarnung für den Doppelagenten Dieter Germeshausen – einen Mann, der sein ganzes Leben zwischen Identitäten verbracht hat.
Magnusson erzählt ruhig, präzise und mit feinem Humor. Gerade die Zurückhaltung der Sprache lässt die Gefühle umso stärker wirken.
Das Buch überzeugt einen emotional durch seine Spannung und Atmosphäre.