Eine postsowjetische Betrachtungsweise

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asc259 Avatar

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Wir schreiben die Neunziger. Der kalte Krieg ist vorbei, der Eiserne Vorhang gefallen. Was geschieht mit den Agenten?
Jakob Dreiser ist mit nicht einmal 25 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kariere, ein charismatischer gefeierter Poet. Er lässt sich von Dieter Germeshausen, einem älteren Doppelagenten anwerben und stürzt sich voll begeistert und übereifrig in die Aufgabe. Mit von der Partie eine Diplomatengattin und Dieters Geliebte Dominic, welche im Suff alles ausplaudert und die undurchsichtige Francesca.
Da wird eine Gartenparty in der russischen Botschaft in Rom beschrieben und Städte wie Almaty in Kasachstan oder Sankt Petersburg. Es werden groteske Situationen geschildert, die Jakob unaufgeregt meistert. Es ist ein Agententhriller, der so überhaupt nichts mit einem Agententhriller gemein hat. Eine gelungene Story.