Geheime Geschichten

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kapitelreisende Avatar

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📖In den 90er Jahren, kurz nach der Wende, ist die Welt, nach dem politischem Umbruch, immer noch im Wandel.
Das spürt auch der junge Dichter Jakob Dreiser, der sich vor allem im russisch sprachigen Raum, einen Namen gemacht hat.
In Rom, im Garten der Botschaft der Russischen Föderation, begegnet er dem Bundesbeamten und Doppelagenten Dieter Germeshausen, der nach Jahrzehnten im Dienst, einen letzten Coup plant, um sich endlich zur Ruhe setzen zu können.
Jakobs Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, die ihn am Ende auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und er begegnet Personen, die ebenso undurchschaubar sind, wie originell.

💫Eine spannende Erzählung über verschiedene Menschen, die ihre eigenen Interessen verfolgen und wo niemand der ist, der er vorgibt zu sein.
Außer vielleicht Jakob. Er wirkte auf mich am aufrichtigsten und nahbarsten.
Mit Dieter Germeshausen bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, ich fand ihn sehr unsympathisch.

💫Die ganzen politischen Verwicklungen waren für mich schwer zu durchschauen und das hat mir auch den Einstieg in die Geschichte echt schwierig gemacht. Zum Ende wurde es etwas besser, nur um mich dann mit einem abruptem, offnen Ende zurück zu lassen.

💫Die Geschichte hinterfragt sich immer wieder selbst, in dem sie offen lässt, was wahr ist, was eine geschönte Erinnerung ist oder einfach nur eine erzählte Wahrheit.
„Das Ende einer Geschichte“ hat hier vor allem einen symbolischen Charakter, denn ein Ende ist nicht einfach nur ein Ende oder Abschied, es ist oft auch ein Neubeginn, ein Fortschritt oder eine Richtungsänderung. Unter diesem Aspekt, ist das offene Ende schon wieder erklärbar, hat mich aber dennoch enttäuscht zurück gelassen.