Humorvolles Abenteuer in turbulenten Zeiten

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"Die Reise ans Ende der Geschichte" ist ein humorvoller, die Situation nicht allzu ernstnehmender Roman in einer ernstzunehmenden geschichtlichen Situation. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Es nimmt die LeserInnen mit ans Ende des kalten Krieges, und kombiniert geschickt die geheimnisvolle und dunkle Welt der Geheimdienste mit einer lockeren und heiteren Atmosphäre eines jungen Dichters, der entdeckt, dass die Welt noch viel mehr zu bieten hat, als er bisher angenommen hat. Die Geschichte ist spannend, gleichzeitig vermittelt der Schreibstil Sicherheit und die Gewissheit, dass das Ende auf die ein oder andere Weise "gut" ausgehen wird.
Die Charaktere sind schön gezeichnet: Es gibt den jungen, fast schon welpenhaften Dichter, den grummeligen und menschenhassenden Geheimdienstler und Frauen, die ebenfalls mehr zu bieten haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Wer Lust auf kurzweilige Unterhaltung hat, ist bei diesem Buch genau richtig.