Skurriler Agentenroman

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Der junge Dichter Jakob Dreiser wird auf einer Gartenparty in Rom von dem Doppelagenten Dieter Germeshausen angeworben um ihm zu helfen "sein letztes großes Ding" zu drehen.

Die Figuren waren wirklich tiefgründig, wobei ich mich bei Germeshausen das ganze Buch über gefragt habe, wie so jemand beim Geheimdienst arbeiten kann. Genauso hat sich mir nicht erschlossen warum sich der Dichter so freudig auf das ganze einlässt und Germeshausen ständig aus der Patsche zieht, obwohl der kein nettes Wort für ihn übrig hat...

Die Story an sich ist wirklich mal was anderes und gut gemacht. An manchen Stellen musste ich laut lachen und an den "Damokles-Prosciutto" muss ich wohl in Zukunft noch öfters denken.

Beim Schluss hat mir irgendwie was gefehlt, das war mir doch ein zu abruptes Ende.

Das Cover finde ich sehr stilvoll und gut gemacht. Natürlich passend mit den Negroni.

Fazit: Wer Lust auf einen etwas anderen, teilweise witzig, skurrilen Agententhriller hat, den kann ich diesen Roman wirklich ans Herz legen.