Spion für einen Tag
Wir befinden uns in der Zeit vom Mauerfall und dem Fall des Eisernen Vorhangs. Die Atmosphäre beschreibt der Autor sehr gut, mit viel Humor, aber teilweise auch etwas ausufernd. Dennoch sind meisten Schilderungen interessant und versetzen einen gut in das Gefühl, das Jakob haben muss als er die Dinge zum ersten Mal sieht.
In dieser Zeit scheint nämlich alles möglich auch Spion zu werden. Abwechselnd folgen wir Jakob, Francesca, Dieter Germershausen und Dominique durch diese turbulente Zeit. Dieter hat vor dem Mauerfall als Doppelagent gearbeitet und bangt jetzt um seine Sicherheit, Franscesca arbeitet noch als Agentin und Jakob stolpert irgendwie so in diese Sache hinein, weil er einfach gut mit Menschen kann. Auf skurrile Art und Weise geht es von Rom nach Kasachstan über das Siebengebirge bis nach St. Petersburg. Es geht spannend zu, denn das Leben als Spion ist sehr gefährlich auch wenn Jakob das nicht so zu sehen scheint. Durch seine Herangehensweise wirken manche Situationen absurd und dennoch einfach unterhaltsam. Vor allem Germershausen muss sich manchmal schon zusammenreißen, weil er Jakob nun Mal braucht. Die Dynamik ist toll zu lesen und zeigt wie Gegensätze auch zusammen arbeiten können.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, obwohl das Ende etwas unzureichend war. Aber auch im echten Leben muss man mit offenen Fragen zurecht kommen. Das Buch wird nicht jedem gefallen mit seinen ausladenden Beschreibungen, aber mich konnte es mit seinem Humor und der poetischen Frage durchaus abholen.
In dieser Zeit scheint nämlich alles möglich auch Spion zu werden. Abwechselnd folgen wir Jakob, Francesca, Dieter Germershausen und Dominique durch diese turbulente Zeit. Dieter hat vor dem Mauerfall als Doppelagent gearbeitet und bangt jetzt um seine Sicherheit, Franscesca arbeitet noch als Agentin und Jakob stolpert irgendwie so in diese Sache hinein, weil er einfach gut mit Menschen kann. Auf skurrile Art und Weise geht es von Rom nach Kasachstan über das Siebengebirge bis nach St. Petersburg. Es geht spannend zu, denn das Leben als Spion ist sehr gefährlich auch wenn Jakob das nicht so zu sehen scheint. Durch seine Herangehensweise wirken manche Situationen absurd und dennoch einfach unterhaltsam. Vor allem Germershausen muss sich manchmal schon zusammenreißen, weil er Jakob nun Mal braucht. Die Dynamik ist toll zu lesen und zeigt wie Gegensätze auch zusammen arbeiten können.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, obwohl das Ende etwas unzureichend war. Aber auch im echten Leben muss man mit offenen Fragen zurecht kommen. Das Buch wird nicht jedem gefallen mit seinen ausladenden Beschreibungen, aber mich konnte es mit seinem Humor und der poetischen Frage durchaus abholen.