Spionage oder der tiefe Fall des Dichters Jakob Dreiser
Wir starten die Reise ans Ende der Geschichte in Rom, wo Jakob Dreiser sich in seinem dichterischen Ruhm sonnt und zum Mittelpunkt jeder Party wird. Er ist überall gern gesehener Gast, denn er versteht es außerordentlich gut mit jedem ins Gespräch zu kommen. Seine Art Small Talk zu führen setzt alle in ein besseres Licht.
Auf einer Party im Botschaftsviertel lernt er Dieter Germeshausen kennen, dem diese Gabe gänzlich fehlt. Germeshausen ist ein Doppelagent, dem das Ende des Kalten Krieges nicht gut bekommt. Seine Dienste scheinen nicht mehr gebraucht zu werden. Es sieht fast so aus, als hätte beide Seiten ihn vergessen. Doch Dieter braucht Geld und so plant er einen letzten Coup, der ihm das nötige Kleingeld für den Aussteig einbringen soll.
Jakob scheint für ihn ein ein perfektes Ablenkungsmanöver zu sein. Er versucht ihn zu rekrutieren und bietet ihm eine Reise nach Kasachstan an. Da der Dichter ausnahmslos in den Tag hinein lebt und sich in seiner überbordenden Freiheit schrecklich langweilt, ist er sofort bereit sich in dieses Abenteuer zu stürzen. Er hinterfragt nichts, folgt dem Spion aufgeregt, wie ein kleines Kind und ist bestrebt, seine Sache gut zu machen.
Ob das gelingt und er den richtigen Menschen vertraut, wird hier natürlich nicht verraten und das Ende der Geschichte ist ein klein wenig Auslegungssache.
Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen und Orte und Personen werden sehr anschaulich beschrieben. Für meinen Geschmack manchmal etwas zu anschaulich. Dadurch habe ich mich streckenweise immer wieder gelangweilt bei der Lektüre. Außerdem konnte mich der vielgerühmte Humor dieser Geschichte nicht erreichen. Klar ist mir aufgefallen, dass der Autor mit den Klischees der Agentengeschichten spielt, aber zum Lachen konnte er mich nicht bringen.
Für mich war es eine durchwachsene Reise ans Ende der Geschichte. Einzig den Schluss fand ich bitterböse. Meiner Interpretation des Endes kann ich durchaus etwas abgewinnen. Aber das Ende lässt auch andere Interpretationen zu.
So richtig empfehlen kann ich das Buch nicht, aber da es viele begeisterte Stimmen dazu gibt, empfehle ich, noch andere Rezensionen zu lesen. Humor ist bekannterweise ja sehr subjektiv.
Auf einer Party im Botschaftsviertel lernt er Dieter Germeshausen kennen, dem diese Gabe gänzlich fehlt. Germeshausen ist ein Doppelagent, dem das Ende des Kalten Krieges nicht gut bekommt. Seine Dienste scheinen nicht mehr gebraucht zu werden. Es sieht fast so aus, als hätte beide Seiten ihn vergessen. Doch Dieter braucht Geld und so plant er einen letzten Coup, der ihm das nötige Kleingeld für den Aussteig einbringen soll.
Jakob scheint für ihn ein ein perfektes Ablenkungsmanöver zu sein. Er versucht ihn zu rekrutieren und bietet ihm eine Reise nach Kasachstan an. Da der Dichter ausnahmslos in den Tag hinein lebt und sich in seiner überbordenden Freiheit schrecklich langweilt, ist er sofort bereit sich in dieses Abenteuer zu stürzen. Er hinterfragt nichts, folgt dem Spion aufgeregt, wie ein kleines Kind und ist bestrebt, seine Sache gut zu machen.
Ob das gelingt und er den richtigen Menschen vertraut, wird hier natürlich nicht verraten und das Ende der Geschichte ist ein klein wenig Auslegungssache.
Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen und Orte und Personen werden sehr anschaulich beschrieben. Für meinen Geschmack manchmal etwas zu anschaulich. Dadurch habe ich mich streckenweise immer wieder gelangweilt bei der Lektüre. Außerdem konnte mich der vielgerühmte Humor dieser Geschichte nicht erreichen. Klar ist mir aufgefallen, dass der Autor mit den Klischees der Agentengeschichten spielt, aber zum Lachen konnte er mich nicht bringen.
Für mich war es eine durchwachsene Reise ans Ende der Geschichte. Einzig den Schluss fand ich bitterböse. Meiner Interpretation des Endes kann ich durchaus etwas abgewinnen. Aber das Ende lässt auch andere Interpretationen zu.
So richtig empfehlen kann ich das Buch nicht, aber da es viele begeisterte Stimmen dazu gibt, empfehle ich, noch andere Rezensionen zu lesen. Humor ist bekannterweise ja sehr subjektiv.