Vielversprechend, aber nicht überzeugend
Das Cover mit dem Doppelagenten, der seinen Balanceakt auf Glas vollführt, hat mich sofort angesprochen – atmosphärisch, vielversprechend und irgendwie geheimnisvoll. Leider konnte der Inhalt da für mich nicht ganz mithalten.
In seinem Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ nimmt uns Kristof Magnusson mit in die historisch spannende Zeit der frühen 90er Jahre. Mit einem komödiantischen Ansatz erzählt er die Geschichte eines alternden Doppelagenten, eines abenteuerlustigen Dichters sowie einer reichen Kommunistin und verwebt dabei politische Intrigen mit persönlichen Verstrickungen. Der Klappentext und auch der Prolog machen definitiv neugierig und bauen eine gewisse Spannung auf, die jedoch nach dem anschließenden Sprung in die Vergangenheit für mich nicht gehalten werden konnte.
Auch die Figuren blieben trotz interessanter Ansätze emotional distanziert. Positiv sind die gelungene historische Atmosphäre sowie einzelne sprachlich starke und originelle Passagen. Allerdings erschweren der abschweifende Schreibstil, die teils überzogene Handlung und die klischeehaften Charaktere den Lesefluss.
Der Mittelteil ist stellenweise unterhaltsam, doch das zunehmend absurde und offene Ende enttäuscht und lässt vieles ungeklärt.
Fazit: Einige gute Ansätze, aber insgesamt nicht mein Geschmack. 3 Sterne und keine klare Leseempfehlung.
In seinem Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ nimmt uns Kristof Magnusson mit in die historisch spannende Zeit der frühen 90er Jahre. Mit einem komödiantischen Ansatz erzählt er die Geschichte eines alternden Doppelagenten, eines abenteuerlustigen Dichters sowie einer reichen Kommunistin und verwebt dabei politische Intrigen mit persönlichen Verstrickungen. Der Klappentext und auch der Prolog machen definitiv neugierig und bauen eine gewisse Spannung auf, die jedoch nach dem anschließenden Sprung in die Vergangenheit für mich nicht gehalten werden konnte.
Auch die Figuren blieben trotz interessanter Ansätze emotional distanziert. Positiv sind die gelungene historische Atmosphäre sowie einzelne sprachlich starke und originelle Passagen. Allerdings erschweren der abschweifende Schreibstil, die teils überzogene Handlung und die klischeehaften Charaktere den Lesefluss.
Der Mittelteil ist stellenweise unterhaltsam, doch das zunehmend absurde und offene Ende enttäuscht und lässt vieles ungeklärt.
Fazit: Einige gute Ansätze, aber insgesamt nicht mein Geschmack. 3 Sterne und keine klare Leseempfehlung.