Zeitreise
Kristof Magnusson nimmt uns mit in die 1990er Jahre. Europa genießt die neue Freiheit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. In "Die Reise ans Ende der Geschichte" müssen sich alte und neue Agent*innen mit den veränderten Begebenheiten arrangieren und ihren Platz, ihre (selbst gestellten) Aufgaben dort finden - aus Angst vor der Bedeutungslosigkeit oder schlimmerem.
Eher zufällig gerät der Dichter Jakob Dreiser in diese illustre Szene. Hier kann man Kristof Magnusson durchaus vorwerfen, dass er nicht nachvollziehbar erklärt, warum dieser bei dem Spiel mitmacht. Das ist einerseits schade, andererseits aber vielleicht einfach so.
Das Buch ist insgesamt überaus unterhaltsam, atmosphärisch und leicht geschrieben. Die Geschichte mag absurd erscheinen, aber gerade die reale Geschichte (gerade in dieser Zeit) ist ja nun mal auch oft absurd.
Eher zufällig gerät der Dichter Jakob Dreiser in diese illustre Szene. Hier kann man Kristof Magnusson durchaus vorwerfen, dass er nicht nachvollziehbar erklärt, warum dieser bei dem Spiel mitmacht. Das ist einerseits schade, andererseits aber vielleicht einfach so.
Das Buch ist insgesamt überaus unterhaltsam, atmosphärisch und leicht geschrieben. Die Geschichte mag absurd erscheinen, aber gerade die reale Geschichte (gerade in dieser Zeit) ist ja nun mal auch oft absurd.