Drei Frauen, drei Generationen
Ein kleines Dorf im Schwarzwald. Die Grenzen sind eng. Wer nur irgendwie anders ist, gehört nicht dazu. Liese Riessberger ist eine von denen, für die es schwer ist. Groß, dünn, rothaarig. Ihr ganzes Leben wird sie gemobbt und schief angesehen. Auch die Ehe mit dem angesehenen Fleischersohn ändert daran nichts. Als sie schwanger wird, hoffen alle auf einen Sohn, einen Erben. Doch das Leben hat eigene Pläne. Es ist eine Tochter. Cora Riessberger. Der Vater stirbt früh, seine Tochter hat er nie geliebt. Auch sie groß, dünn und rothaarig. Liese nimmt ihr Leben in die Hand. Sie wählt nicht den leichten Weg, kämpft für sich und ihre Tochter und schafft viel. Cora will wie ihre Mutter weg aus dem Dorf. Freiheit, Leben, die Welt sehen. Und dann studieren. Aber erstmal unterwegs sein. Auch hier hat das Leben andere Pläne für sie. Auch sie kehrt wieder zurück ins Dorf. Auch sie hat eine Tochter, Eva. Eva hat den Rückhalt und die Liebe ihrer Mutter und Großmutter. Doch im Gegensatz zu ihnen liebt sie es, im Dorf zu leben. Sie kommt mit den Mitschüler:innen zurecht, kümmert sich nicht um die Meinung der anderen. Ihre Vorfahrinnen wünschen ihr Freiheit, ihr steht die Welt offen. Aber eigentlich ist sie am liebsten im Wald. Und so ist sie die erste, der drei Frauen, die freiwillig und glücklich zurückkommt.
Mich hat der Roman von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich mochte die Sprache und auch die Ehrlichkeit, mit der erzählt wurde. Die Frauen haben Ecken und Kanten, die Geschichten wählen nicht den leichten Weg, die Männer, die ihnen begegnen sind nicht die Prinzen, die sie plötzlich glücklich machen. Und dennoch ist es ein positives Buch. Es sind starke Frauen und vor allem starke Mütter. Aber auch ihre Grenzen werden nicht ausgespart.
Sehr gelungen fand ich auch, wie im Laufe der Geschichte, die Perspektiven wechseln. Erst wird aus Lieses Sicht erzählt, dann aus Coras und schließlich aus Evas. Das passiert sehr stimmig, ohne Bruch, wie ein fließender Übergang.
Ich habe das Buch sehr geliebt. Es war schön erzählt, alles sehr realistisch, die Figuren mit viel Hintergrund und Tiefgang und gelungen aufgebaut.
Definitiv ein Buch, das ich empfehlen kann.
Mich hat der Roman von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich mochte die Sprache und auch die Ehrlichkeit, mit der erzählt wurde. Die Frauen haben Ecken und Kanten, die Geschichten wählen nicht den leichten Weg, die Männer, die ihnen begegnen sind nicht die Prinzen, die sie plötzlich glücklich machen. Und dennoch ist es ein positives Buch. Es sind starke Frauen und vor allem starke Mütter. Aber auch ihre Grenzen werden nicht ausgespart.
Sehr gelungen fand ich auch, wie im Laufe der Geschichte, die Perspektiven wechseln. Erst wird aus Lieses Sicht erzählt, dann aus Coras und schließlich aus Evas. Das passiert sehr stimmig, ohne Bruch, wie ein fließender Übergang.
Ich habe das Buch sehr geliebt. Es war schön erzählt, alles sehr realistisch, die Figuren mit viel Hintergrund und Tiefgang und gelungen aufgebaut.
Definitiv ein Buch, das ich empfehlen kann.