Drei Frauen und ihr Platz in der Welt
Mit „Die Riesinnen“ hat Häffner ein wirklich wunderschönes Buch geschrieben! Ich mag Generationenromane, insbesondere aus weiblicher Sicht. Mir hat hier sowohl der Stil mit den tollen Naturbildern gefallen als auch die detailliert und mit Feingefühl beschriebenen einzelnen Charaktere.
Besonders bewundert habe ich zunächst mal Liese, die älteste der Riessberger-Frauen. Trotz des konservativen Frauenbildes in der dörflichen Umgebung der 60er Jahre hat sie eine unglaubliche innere Stärke und weiß was sie will. Dabei ist sie weder laut noch nach außen hin sonderlich selbstbewusst, es sei denn, es geht um die ganz wichtigen Dinge im Leben.
Beeindruckt hat mich auch der Beschützerinstinkt gegenüber ihrer Tochter, eine Eigenschaft, die sich durch die Generationen zieht. Lieses Tochter Cora lebt bereits in einer anderen Zeit, kann rebellieren, ausbrechen und die Welt entdecken. Sie sagt offen ihre Meinung, auch wenn sie aneckt, und muss nicht „dazugehören“. Liese wiederum lässt ihr diese Freiheit, auch wenn ihre Tochter nahezu ihr einziger Halt ist. Als starke Konstante im Leben steht Cora dann auch ihrer Tochter Eva zur Seite.
Allen drei Frauen ist gemein, dass sie entscheiden müssen, ob sie bleiben oder gehen sollen. Allen gemein ist ihre Verbundenheit mit der Natur und den Frauen vor und nach ihnen. Ihre tiefe Liebe zur Heimat muss sich zuerst gegen die Widerstände im Dorf, später dann gegen die Möglichkeiten der weiten Welt und die Vorbehalte derer behaupten, die „etwas Besseres“ für sie wollen.
Neben Liese, Cora und Eva gibt es noch weitere liebenswerte Figuren im Buch. Beispielsweise Franz, der noch mehr Außenseiter ist als die Riessbergers, und auch das Restaurant-Personal. Aber besonders gut ausgearbeitet sind natürlich die drei „Riesinnen“ mit so viel Persönlichkeit, so vielen Ecken und Kanten. Am Ende zeigt sich dann sogar, dass meine Favoritin Liese nicht immer fair gespielt hat…
Man sollte also auf keinen Fall Heimatroman-Feeling erwarten, sondern viel mehr ein großartiges Buch über Resilienz und das Finden des eigenen Weges.
Besonders bewundert habe ich zunächst mal Liese, die älteste der Riessberger-Frauen. Trotz des konservativen Frauenbildes in der dörflichen Umgebung der 60er Jahre hat sie eine unglaubliche innere Stärke und weiß was sie will. Dabei ist sie weder laut noch nach außen hin sonderlich selbstbewusst, es sei denn, es geht um die ganz wichtigen Dinge im Leben.
Beeindruckt hat mich auch der Beschützerinstinkt gegenüber ihrer Tochter, eine Eigenschaft, die sich durch die Generationen zieht. Lieses Tochter Cora lebt bereits in einer anderen Zeit, kann rebellieren, ausbrechen und die Welt entdecken. Sie sagt offen ihre Meinung, auch wenn sie aneckt, und muss nicht „dazugehören“. Liese wiederum lässt ihr diese Freiheit, auch wenn ihre Tochter nahezu ihr einziger Halt ist. Als starke Konstante im Leben steht Cora dann auch ihrer Tochter Eva zur Seite.
Allen drei Frauen ist gemein, dass sie entscheiden müssen, ob sie bleiben oder gehen sollen. Allen gemein ist ihre Verbundenheit mit der Natur und den Frauen vor und nach ihnen. Ihre tiefe Liebe zur Heimat muss sich zuerst gegen die Widerstände im Dorf, später dann gegen die Möglichkeiten der weiten Welt und die Vorbehalte derer behaupten, die „etwas Besseres“ für sie wollen.
Neben Liese, Cora und Eva gibt es noch weitere liebenswerte Figuren im Buch. Beispielsweise Franz, der noch mehr Außenseiter ist als die Riessbergers, und auch das Restaurant-Personal. Aber besonders gut ausgearbeitet sind natürlich die drei „Riesinnen“ mit so viel Persönlichkeit, so vielen Ecken und Kanten. Am Ende zeigt sich dann sogar, dass meine Favoritin Liese nicht immer fair gespielt hat…
Man sollte also auf keinen Fall Heimatroman-Feeling erwarten, sondern viel mehr ein großartiges Buch über Resilienz und das Finden des eigenen Weges.