Ein Gefühl von Heimat
Die Riesinnen erzählt von drei Frauen und einem Ort, der sie prägt und zugleich einengt. Im Schwarzwald, zwischen Moos, Bäumen und dörflichen Regeln, wachsen Liese, ihre Tochter Cora und Enkelin Eva auf. Sie sind groß, auffällig, nicht zu übersehen und genau darin liegt ihr Konflikt. Jede von ihnen trägt eine Sehnsucht in sich. Nach Freiheit, nach Zugehörigkeit, nach einem Leben, das mehr ist als das, was man von ihnen erwartet.
Liese hält die Familie zusammen, hart und widerständig, während Cora vom Weggehen und vom Ausbrechen aus alten Mustern träumt. Eva schließlich muss lernen, wer sie ist und wo sie hingehört. Über Jahrzehnte entfaltet sich ihre Geschichte, leise und kraftvoll zugleich. Dabei gibt ihnen der Wald stets Halt und reflektiert ihre Gefühle.
Der Wald bedeutet für mich ein Stück Heimat, das ich immer um mich habe, wenn ich sie nicht in mir selbst finden kann. Aufgewachsen bin ich direkt am Rande des Pfälzer Waldes, heute wohne ich teilweise im Odenwald und der Schwarzwald ist seit nunmehr zehn Jahren mein Sehnsuchtsort. Mit seinen dunklen Tannen, seinen kalten Rinnsalen und bemosten Lichtungen gibt er mir so viel.
Genau dieses Gefühl von Heimat, das ich im Schwarzwald finde wie nirgendwo sonst, da ich seit meinem 19. Lebensjahr immer irgendwo einen gepackten Koffer stehen habe, habe ich in Hannah Häffners Roman wiedergefunden. Die Atmosphäre des kleinen Orts, die Menschen, die darin leben, eigenbrötlerisch und doch tief verwurzelt in diesem Landstrich, lassen das Setting lebendig werden.
Die Riesinnen Luise, Cora und Eva sind wie die hohen Tannen des Schwarzwalds selbst. Luise bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt, dass es, egal was kommt, immer weitergeht. Was einstürzt, wird wieder aufgebaut. So hat sie es selbst ge- und erlebt, und so wird es den Frauen ihrer Familie widerfahren.
Alle drei Frauen sind grundverschieden und doch ähnlich. Luise lebt nach den Regeln des Dorfs und verzichtet dafür auf ihre Freiheit. Cora hingegen lechzt genau nach dieser und muss sie wegen Eva aufgeben. Deshalb kann sie nicht verstehen, warum Eva nicht hinaus in die Welt will.
Der Roman folgt chronologisch dem Leben der Frauen. Jede steht ab dem Moment ihrer Selbstständigkeit im Mittelpunkt, die personalisierte Erzählweise geht dann auf sie über. Gleichzeitig nimmt der Roman die Lesenden weiterhin mit in das Leben der vorhergehenden Generation. Diese Vorgehensweise im Schreibprozess empfinde ich als extrem spannend und einfühlsam. Jede Figur und ihre Gefühle bekommen Raum und haben sich in mein Herz gelesen.
Die Sprache des Romans ist es, was diesen ausmacht, selbst wenn die Handlung ruhiger wird. Es gibt so viele Textstellen, über die ich lange nachdenken durfte, die mich fühlen ließen und mich im Kern getroffen haben. Einige davon habe ich in die Slides gepackt.
Die Riesinnen sind für mich ein absoluter emotionaler Gewinn im. Diese starken Frauen und ihre Worte werde ich aus meinem Herzen herausholen, wenn ich sie brauche.
Liese hält die Familie zusammen, hart und widerständig, während Cora vom Weggehen und vom Ausbrechen aus alten Mustern träumt. Eva schließlich muss lernen, wer sie ist und wo sie hingehört. Über Jahrzehnte entfaltet sich ihre Geschichte, leise und kraftvoll zugleich. Dabei gibt ihnen der Wald stets Halt und reflektiert ihre Gefühle.
Der Wald bedeutet für mich ein Stück Heimat, das ich immer um mich habe, wenn ich sie nicht in mir selbst finden kann. Aufgewachsen bin ich direkt am Rande des Pfälzer Waldes, heute wohne ich teilweise im Odenwald und der Schwarzwald ist seit nunmehr zehn Jahren mein Sehnsuchtsort. Mit seinen dunklen Tannen, seinen kalten Rinnsalen und bemosten Lichtungen gibt er mir so viel.
Genau dieses Gefühl von Heimat, das ich im Schwarzwald finde wie nirgendwo sonst, da ich seit meinem 19. Lebensjahr immer irgendwo einen gepackten Koffer stehen habe, habe ich in Hannah Häffners Roman wiedergefunden. Die Atmosphäre des kleinen Orts, die Menschen, die darin leben, eigenbrötlerisch und doch tief verwurzelt in diesem Landstrich, lassen das Setting lebendig werden.
Die Riesinnen Luise, Cora und Eva sind wie die hohen Tannen des Schwarzwalds selbst. Luise bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt, dass es, egal was kommt, immer weitergeht. Was einstürzt, wird wieder aufgebaut. So hat sie es selbst ge- und erlebt, und so wird es den Frauen ihrer Familie widerfahren.
Alle drei Frauen sind grundverschieden und doch ähnlich. Luise lebt nach den Regeln des Dorfs und verzichtet dafür auf ihre Freiheit. Cora hingegen lechzt genau nach dieser und muss sie wegen Eva aufgeben. Deshalb kann sie nicht verstehen, warum Eva nicht hinaus in die Welt will.
Der Roman folgt chronologisch dem Leben der Frauen. Jede steht ab dem Moment ihrer Selbstständigkeit im Mittelpunkt, die personalisierte Erzählweise geht dann auf sie über. Gleichzeitig nimmt der Roman die Lesenden weiterhin mit in das Leben der vorhergehenden Generation. Diese Vorgehensweise im Schreibprozess empfinde ich als extrem spannend und einfühlsam. Jede Figur und ihre Gefühle bekommen Raum und haben sich in mein Herz gelesen.
Die Sprache des Romans ist es, was diesen ausmacht, selbst wenn die Handlung ruhiger wird. Es gibt so viele Textstellen, über die ich lange nachdenken durfte, die mich fühlen ließen und mich im Kern getroffen haben. Einige davon habe ich in die Slides gepackt.
Die Riesinnen sind für mich ein absoluter emotionaler Gewinn im. Diese starken Frauen und ihre Worte werde ich aus meinem Herzen herausholen, wenn ich sie brauche.