Ein leises Meisterwerk
Eigentlich hatte ich „Die Riesinnen“ gar nicht auf dem Schirm, doch die vielen positiven Rezensionen haben mich neugierig gemacht. Als ich dann gesehen habe, dass das Hörbuch von Jördis Triebel eingelesen wurde, war die Entscheidung gefallen. Eine absolute Bestwahl.
Das Buch erzählt die kraftvolle Geschichte dreier Frauen über verschiedene Generationen hinweg. Liese, die in einer Zeit, die noch gar nicht für moderne Frauenrollen bereit war, unglaublich stark für sich und ihre Tochter einsteht. Cora und Eva führen diese Linie fort, jede mit ihren eigenen größeren und kleineren Kämpfen, aber alle verbunden durch das unsichtbare Band der Familie.
Es ist ein sehr stilles, leises Buch, ohne Knalleffekt. Wenn man am Ende zurückblickt, erkennt man, dass aber wahnsinnig viel passiert ist, nämlich das Leben. Diese Frauen gehen ihren Weg, stehen für sich und ihre Kinder ein und bewahren den Zusammenhalt.
Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Heimat in Wittenmoos – dieses teils ambivalente Gefühl einer Hassliebe zum Ort. Die Liebe zur Natur im Kontrast zur teils sozialen Enge, in der man nie unbeobachtet bleibt und die Leute reden, aber auch der Zusammenhalt einiger. „Die Riesinnen“ ist eine wundervolle Hommage an Frauen, die sich ihren Platz in der Welt behaupten.
Das Buch erzählt die kraftvolle Geschichte dreier Frauen über verschiedene Generationen hinweg. Liese, die in einer Zeit, die noch gar nicht für moderne Frauenrollen bereit war, unglaublich stark für sich und ihre Tochter einsteht. Cora und Eva führen diese Linie fort, jede mit ihren eigenen größeren und kleineren Kämpfen, aber alle verbunden durch das unsichtbare Band der Familie.
Es ist ein sehr stilles, leises Buch, ohne Knalleffekt. Wenn man am Ende zurückblickt, erkennt man, dass aber wahnsinnig viel passiert ist, nämlich das Leben. Diese Frauen gehen ihren Weg, stehen für sich und ihre Kinder ein und bewahren den Zusammenhalt.
Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Heimat in Wittenmoos – dieses teils ambivalente Gefühl einer Hassliebe zum Ort. Die Liebe zur Natur im Kontrast zur teils sozialen Enge, in der man nie unbeobachtet bleibt und die Leute reden, aber auch der Zusammenhalt einiger. „Die Riesinnen“ ist eine wundervolle Hommage an Frauen, die sich ihren Platz in der Welt behaupten.