Generationenübergreifender Mütter-Töchter-Roman

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Hannah Häffner schreibt in #dieriesinnen von generationenübergreifenden Mutter-Tochter-Beziehungen im stoischem Dorfidyll des Schwarzwalds,
in dem einem der jeweilige Ruf schon in die Wiege gelegt wird,
Vorurteile prägend sind,
der Lebensweg (vor-)geschrieben.

Während sich Liese ihrem Schicksal fügt und sich anpasst, nur kurzzeitig knapp über den Rand des Dorflebens hinausblickt und nichts weiter wagt, möchte Cora alles, nur nicht enden wie ihre Mutter.
Ihr Weg in die Freiheit scheitert letztendlich an ihrer ungeplanten Schwangerschaft.
Evas Leben in dritter Generation scheint einfacher,
sie hat (endlich) die Möglichkeiten die ungelebten Träume ihrer Mutter und Großmutter zu leben,
doch nicht jede hat die gleichen Wünsche/Ziele und Visionen von der Zukunft fernab der Heimat.
...

Gleich das erste Buch des Jahres war für mich ein Highlight.

"Die Riesinnen" las sich so gut, dass auf fast jeder Seite wild markiert wurde und war sprachlich ein absolutes Juwel für mich.
Selten habe ich ein ganzes Buch in so einer grandiosen und perfekten (teils poetischen) Sprache gelesen.

Eine Geschichte, welche mich wohl sicher noch länger begleiten wird und die ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann.

Bleibt im Kopf und im Bücherregal