Hat mich begeistert
"Die Riesinnen" ist ein drei-Generationen-Portrait der Riessberger Frauen: Großmutter Liese, Mutter Cora und Tochter Eva, die in verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Drängen und Wünschen heranwachsen und die eins eint: die Heimat im Schwarzwald und die tiefe Verwurzelung in Wittenmoos - für jede der drei Frauen auf ganz eigene Weise.
Inhaltlich möchte ich mich gar nicht zu den einzelnen Figuren und ihren Geschichten äußern, um das Leseerlebnis nicht im Voraus zu beeinflussen. Ausgehend vom Klappentext habe ich einen Heimatroman mit Frauen als Protagonistinnen erwartet, der mir Einblicke in die verschiedenen Generationen und Geschehnisse gibt. Was ich nicht erwartet habe, ist ein Roman, der mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat und mich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchlesen lässt.
Hannah Häffner hat ein ganz besonders Sprachgefühl vermittelt. Einerseits durch die sehr anschaulichen landschaftlichen Beschreibungen des Waldes und des Dorfes Wittenmoos, andererseits durch die akkuraten Schilderungen der Bewohner*innen, der Verhaltensweisen und der Eigenheiten, die zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar und spürbar waren. Mir gefällt, wie einige Konflikte in Dialogen kommuniziert werden, viel mehr jedoch ungesagt und unbesprochen bleibt und trotz allem zwischen den Zeilen stattfindet und innerhalb der Leser*innen zum Tragen kommt.
Ein fantastischer Roman mit tollen Protagonistinnen, den ich als sehr eindringlich empfand. Ich habe jede Seite genossen, geradezu in mir aufgesaugt und habe es bedauert, als ich die letzte Seite hinter mir hatte. Ich beneide alle, die diese Leseerfahrung noch vor sich haben, denn ich würde sie gern noch einmal so empfinden.
Inhaltlich möchte ich mich gar nicht zu den einzelnen Figuren und ihren Geschichten äußern, um das Leseerlebnis nicht im Voraus zu beeinflussen. Ausgehend vom Klappentext habe ich einen Heimatroman mit Frauen als Protagonistinnen erwartet, der mir Einblicke in die verschiedenen Generationen und Geschehnisse gibt. Was ich nicht erwartet habe, ist ein Roman, der mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat und mich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchlesen lässt.
Hannah Häffner hat ein ganz besonders Sprachgefühl vermittelt. Einerseits durch die sehr anschaulichen landschaftlichen Beschreibungen des Waldes und des Dorfes Wittenmoos, andererseits durch die akkuraten Schilderungen der Bewohner*innen, der Verhaltensweisen und der Eigenheiten, die zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar und spürbar waren. Mir gefällt, wie einige Konflikte in Dialogen kommuniziert werden, viel mehr jedoch ungesagt und unbesprochen bleibt und trotz allem zwischen den Zeilen stattfindet und innerhalb der Leser*innen zum Tragen kommt.
Ein fantastischer Roman mit tollen Protagonistinnen, den ich als sehr eindringlich empfand. Ich habe jede Seite genossen, geradezu in mir aufgesaugt und habe es bedauert, als ich die letzte Seite hinter mir hatte. Ich beneide alle, die diese Leseerfahrung noch vor sich haben, denn ich würde sie gern noch einmal so empfinden.