Heimatliebe
Wittenmoos ist ein kleines Dorf im Schwarzwald. Die Autorin Hannah Häffner hat diesen Ort gewählt, um uns die Lebensgeschichte dreier Frauen zu erzählen, die so gar nicht in die Dorfgemeinschaft integriert sind.
Es sind Liese, die still und mit all ihrer Kraft die Metzgerei führt, Cora-- Lieses Tochter und schließlich Coras Tochter Eva. Diese drei Frauen, schon optisch auffallend, erfahren Ablehnung und Desinteresse seitens der übrigen Bewohner. Sie werden permanent ausgegrenzt und müssen sich beschwerlich und ausdauernd ihren Platz im Ort erkämpfen.
" Drei Frauen, drei Generationen: eigensinnig sind sie, die Riesinnen, knarzig, stark und wild " so geschrieben von der Autorin.
Hannah Häffner nimmt uns mit in die 60er Jahre, bis jetzt in die Gegenwart. Sie erzählt uns von dem Leben jeder der einzelnen Frauen, glaubwürdig, eindrucksvoll, wortgewandt, mit feinem Humor und mit einer präzisen Beobachtungsgabe. Häffner schreibt in einem besonderen Schreibstil, der teilweise aus kurzen Sätzen besteht, die einer Novelle ähneln, und mit angenehm zarter Poesie begleitet wird.
Mir ist es schnell gelungen in diese außergewöhnliche Geschichte einzutauchen, habe mit den Frauen gelitten, mich aber auch über deren erstaunliche Entwicklung im Laufe der Jahre gefreut. Es ist ein Roman, bei dem die Heimatbindung, die Wurzeln der Menschen eine große Rolle spielen, und bei dem man sich wünscht, dass das Lesevergnügen nicht so schnell enden wird. Doch auch 411 Seiten sind irgendwann gelesen. Was bleibt ist eine emotional unvergessliche Geschichte, die mich rundum begeistern konnte, die noch länger nachklingt und die ich sehr gerne weiterempfehle.
Es sind Liese, die still und mit all ihrer Kraft die Metzgerei führt, Cora-- Lieses Tochter und schließlich Coras Tochter Eva. Diese drei Frauen, schon optisch auffallend, erfahren Ablehnung und Desinteresse seitens der übrigen Bewohner. Sie werden permanent ausgegrenzt und müssen sich beschwerlich und ausdauernd ihren Platz im Ort erkämpfen.
" Drei Frauen, drei Generationen: eigensinnig sind sie, die Riesinnen, knarzig, stark und wild " so geschrieben von der Autorin.
Hannah Häffner nimmt uns mit in die 60er Jahre, bis jetzt in die Gegenwart. Sie erzählt uns von dem Leben jeder der einzelnen Frauen, glaubwürdig, eindrucksvoll, wortgewandt, mit feinem Humor und mit einer präzisen Beobachtungsgabe. Häffner schreibt in einem besonderen Schreibstil, der teilweise aus kurzen Sätzen besteht, die einer Novelle ähneln, und mit angenehm zarter Poesie begleitet wird.
Mir ist es schnell gelungen in diese außergewöhnliche Geschichte einzutauchen, habe mit den Frauen gelitten, mich aber auch über deren erstaunliche Entwicklung im Laufe der Jahre gefreut. Es ist ein Roman, bei dem die Heimatbindung, die Wurzeln der Menschen eine große Rolle spielen, und bei dem man sich wünscht, dass das Lesevergnügen nicht so schnell enden wird. Doch auch 411 Seiten sind irgendwann gelesen. Was bleibt ist eine emotional unvergessliche Geschichte, die mich rundum begeistern konnte, die noch länger nachklingt und die ich sehr gerne weiterempfehle.