Sehr eindrücklich
DIE RIESINNEN
Hannah Häffner
ET: 25.02.26
Hannah Häffner erzählt die Geschichte von drei Frauen aus drei Generationen, die ihr Leben im kleinen Dorf Wittenmoor im Schwarzwald verbringen. Die Riessberger Frauen gleichen sich äußerlich sehr – groß wie Riesinnen, schmal, mit rostblonden Locken – und könnten doch unterschiedlicher kaum sein. Jede von ihnen sehnt sich nach etwas anderem, jede versucht auf ihre Weise auszubrechen und bleibt doch mit dem Dorf und seiner Enge verbunden.
In den 1950er Jahren wird Liese geboren. Später heiratet sie den Metzger-Erben Bernhard. Doch glücklich wird sie nie. Sie fühlt sich im Dorf fremd, wird eher geduldet als wirklich akzeptiert und träumt immer wieder davon fortzugehen. Als sie schwanger wird und ihre Tochter Cora zur Welt bringt, scheint dieser Traum endgültig zu zerbrechen. Und selbst als ihr Mann verunglückt, bleibt weniger Trauer als vielmehr die Angst davor, wie sie nun überleben soll.
Auch Cora wächst als Außenseiterin auf. Sie passt weder in die Dorfgemeinschaft noch zu den Kindern auf dem Schulhof. Doch in ihr steckt eine Wut, die sie antreibt, auszubrechen und nach einem anderen Leben zu suchen. Jahre später kehrt sie zurück – ohne das Glück gefunden zu haben, aber mit einem Kind im Bauch. Und so setzt sich die Geschichte der Riessberger Frauen fort.
Hannah Häffner hat einen atmosphärischen und eindringlichen Mehrgenerationenroman geschrieben. Mit einer besonderen, beinahe poetischen Sprache erzählt sie von weiblichen Lebenswegen, von Enge, Sehnsucht und dem Wunsch nach Freiheit. Dabei entstehen starke Bilder, die sich beim Lesen festsetzen und den Roman lange nachhallen lassen.
Fazit:
Ein eindrücklicher, atmosphärischer und bildgewaltiger Roman über drei Frauen aus drei Generationen, die versuchen, ihren eigenen Platz im Leben zu finden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen – auch wenn ich gefühlt die Letzte von euch Bookies war.
4,5/5
Hannah Häffner
ET: 25.02.26
Hannah Häffner erzählt die Geschichte von drei Frauen aus drei Generationen, die ihr Leben im kleinen Dorf Wittenmoor im Schwarzwald verbringen. Die Riessberger Frauen gleichen sich äußerlich sehr – groß wie Riesinnen, schmal, mit rostblonden Locken – und könnten doch unterschiedlicher kaum sein. Jede von ihnen sehnt sich nach etwas anderem, jede versucht auf ihre Weise auszubrechen und bleibt doch mit dem Dorf und seiner Enge verbunden.
In den 1950er Jahren wird Liese geboren. Später heiratet sie den Metzger-Erben Bernhard. Doch glücklich wird sie nie. Sie fühlt sich im Dorf fremd, wird eher geduldet als wirklich akzeptiert und träumt immer wieder davon fortzugehen. Als sie schwanger wird und ihre Tochter Cora zur Welt bringt, scheint dieser Traum endgültig zu zerbrechen. Und selbst als ihr Mann verunglückt, bleibt weniger Trauer als vielmehr die Angst davor, wie sie nun überleben soll.
Auch Cora wächst als Außenseiterin auf. Sie passt weder in die Dorfgemeinschaft noch zu den Kindern auf dem Schulhof. Doch in ihr steckt eine Wut, die sie antreibt, auszubrechen und nach einem anderen Leben zu suchen. Jahre später kehrt sie zurück – ohne das Glück gefunden zu haben, aber mit einem Kind im Bauch. Und so setzt sich die Geschichte der Riessberger Frauen fort.
Hannah Häffner hat einen atmosphärischen und eindringlichen Mehrgenerationenroman geschrieben. Mit einer besonderen, beinahe poetischen Sprache erzählt sie von weiblichen Lebenswegen, von Enge, Sehnsucht und dem Wunsch nach Freiheit. Dabei entstehen starke Bilder, die sich beim Lesen festsetzen und den Roman lange nachhallen lassen.
Fazit:
Ein eindrücklicher, atmosphärischer und bildgewaltiger Roman über drei Frauen aus drei Generationen, die versuchen, ihren eigenen Platz im Leben zu finden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen – auch wenn ich gefühlt die Letzte von euch Bookies war.
4,5/5