Stilistisch sauber, inhaltlich unerquicklich
Der Roman „Die Risinnen“ von Hannah Häffner erzählt die Geschichte dreier Frauen im Schwarzwald und spannt dabei einen Bogen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Das Grundkonzept ist vielversprechend: feinfühlige, aufmerksame Schilderungen der damaligen Zeit stehen im Kontrast zur heutigen Lebensrealität, getragen von einer insgesamt poetischen Sprache.
Trotz dieser erzählerischen Qualitäten bleiben die wirklich fesselnden Momente jedoch rar. Über weite Strecken wirkt der Roman sehr langatmig und fordert der Leserschaft einiges an Geduld ab. Zwar gewinnt die Handlung zum Ende hin wieder etwas an Dynamik, dennoch hatte ich häufig das Gefühl, mich eher durch das Buch zu arbeiten, als mich von ihm tragen zu lassen.
Leserinnen und Leser, die eine besondere Affinität zum Schwarzwald haben, persönliche Bezüge zur Region mitbringen oder gern in vergangene Jahrzehnte eintauchen, könnten sich von der Atmosphäre und dem Setting angesprochen fühlen. Für mich persönlich blieb das Leseerlebnis jedoch hinter den Erwartungen zurück, sodass am Ende vor allem eine gewisse Enttäuschung zurückbleibt.
Trotz dieser erzählerischen Qualitäten bleiben die wirklich fesselnden Momente jedoch rar. Über weite Strecken wirkt der Roman sehr langatmig und fordert der Leserschaft einiges an Geduld ab. Zwar gewinnt die Handlung zum Ende hin wieder etwas an Dynamik, dennoch hatte ich häufig das Gefühl, mich eher durch das Buch zu arbeiten, als mich von ihm tragen zu lassen.
Leserinnen und Leser, die eine besondere Affinität zum Schwarzwald haben, persönliche Bezüge zur Region mitbringen oder gern in vergangene Jahrzehnte eintauchen, könnten sich von der Atmosphäre und dem Setting angesprochen fühlen. Für mich persönlich blieb das Leseerlebnis jedoch hinter den Erwartungen zurück, sodass am Ende vor allem eine gewisse Enttäuschung zurückbleibt.