Toll!
Die Riesinnen von Hannah Häffner ist ein Roman, der mich sprachlich und thematisch nachhaltig beeindruckt hat. Die Geschichte begleitet drei Frauen über mehrere Generationen hinweg, deren Leben im kleinen Schwarzwald-Dorf Wittenmoos verwurzelt sind. Mit großer poetischer Kraft und subtiler Beobachtungsgabe erzählt Häffner von Liese, einer stillen, entschlossenen Metzgerin, ihrer Tochter Cora, die mit Wut und Sehnsucht nach Freiheit ringt, und Eva, Coras Tochter, die ihre Liebe zum Wald erst entdecken muss. Diese drei Frauen tragen auf sehr unterschiedliche Weise ihre Wünsche, Enttäuschungen und Hoffnungen mit sich, und genau das macht das Buch für mich so faszinierend.
Was Die Riesinnen auszeichnet, ist weniger eine klassische Handlung im engen Sinne als die tiefe, fast meditative Auseinandersetzung mit Themen wie Heimat, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung. Jede der Figuren ringt mit ihrer eigenen Beziehung zu dem Dorf, in dem sie lebt: Liese bleibt trotz Härten standhaft, Cora kämpft mit Rebellion und Rückkehr, und Eva findet im Wald einen Ort, der zugleich Zuflucht und Prüfstein ist. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Porträt darüber, wie Wurzeln sowohl Halt geben als auch einengend wirken können.
Was Die Riesinnen auszeichnet, ist weniger eine klassische Handlung im engen Sinne als die tiefe, fast meditative Auseinandersetzung mit Themen wie Heimat, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung. Jede der Figuren ringt mit ihrer eigenen Beziehung zu dem Dorf, in dem sie lebt: Liese bleibt trotz Härten standhaft, Cora kämpft mit Rebellion und Rückkehr, und Eva findet im Wald einen Ort, der zugleich Zuflucht und Prüfstein ist. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Porträt darüber, wie Wurzeln sowohl Halt geben als auch einengend wirken können.