Tolles Generationenbuch
In Wittenmoos, einem kleinen Dorf im Schwarzwald, leben drei Frauen, die von der Dorfgemeinschaft als sonderbar angesehen werden. Liese führt die Metzgerei des Dorfes mit ruhiger Entschlossenheit. Ihre Tochter Cora brennt vor Wut und Sehnsucht nach Freiheit. Coras Tochter Eva spürt eine tiefe Verbindung zum Wald, dessen tiefere Bedeutung sie erst noch für sich entdecken muss.
„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein schönes Debüt, das von seinen drei starken Frauenfiguren lebt. Man spürt, wie viel Mühe sich Häffner mit ihren Figuren gegeben hat. Äußerlich ähneln sich die drei, groß, sehr schlank, auffällig in einem Dorf, das Abweichungen nicht gern sieht. Ihr Körper wird zum Gesprächsthema, zum Anlass für Gerede. Doch innerlich könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Jede von ihnen trägt ihre eigenen Träume und Vorstellungen vom "richtigen" Leben in sich.
Zwischen Mutter, Tochter und Enkelin kommt es immer wieder zu Reibung. Sie stoßen aneinander, sagen Dinge, die schmerzen, und können Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Und trotzdem ist da dieses unsichtbare Band zwischen ihnen. Eine Verbundenheit, die stärker ist als Missverständnisse oder Enttäuschungen.
Es ist ein leiser Roman über Zugehörigkeit, über die Enge eines Dorfes und über den Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu finden. Über Heimat und die Frage, ob sie uns hält oder ob wir sie selbst wählen dürfen. Alle drei verspüren irgendwann den Wunsch, Wittenmoos zu verlassen. Freiheit suchen sie auf ganz unterschiedliche Weise, im Beruf, in der Ferne, im Studium.
Häffner zeigt einfühlsam, dass Lebenswege sich ändern, dass man Vorstellungen hinterfragen oder loslassen darf und dass Rückkehr keine Niederlage bedeutet. Dabei spielt immer wieder der Wald eine große Rolle im Leben der Frauen. Es ist für sie ein Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und sich selbst wiederfinden können kommt.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm klar und flüssig. Zwischendurch tauchen immer wieder poetische Sätze auf, die ich sehr schön fand.
Wer Geschichten über Familie, Freiheit und Selbs
„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein schönes Debüt, das von seinen drei starken Frauenfiguren lebt. Man spürt, wie viel Mühe sich Häffner mit ihren Figuren gegeben hat. Äußerlich ähneln sich die drei, groß, sehr schlank, auffällig in einem Dorf, das Abweichungen nicht gern sieht. Ihr Körper wird zum Gesprächsthema, zum Anlass für Gerede. Doch innerlich könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Jede von ihnen trägt ihre eigenen Träume und Vorstellungen vom "richtigen" Leben in sich.
Zwischen Mutter, Tochter und Enkelin kommt es immer wieder zu Reibung. Sie stoßen aneinander, sagen Dinge, die schmerzen, und können Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Und trotzdem ist da dieses unsichtbare Band zwischen ihnen. Eine Verbundenheit, die stärker ist als Missverständnisse oder Enttäuschungen.
Es ist ein leiser Roman über Zugehörigkeit, über die Enge eines Dorfes und über den Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu finden. Über Heimat und die Frage, ob sie uns hält oder ob wir sie selbst wählen dürfen. Alle drei verspüren irgendwann den Wunsch, Wittenmoos zu verlassen. Freiheit suchen sie auf ganz unterschiedliche Weise, im Beruf, in der Ferne, im Studium.
Häffner zeigt einfühlsam, dass Lebenswege sich ändern, dass man Vorstellungen hinterfragen oder loslassen darf und dass Rückkehr keine Niederlage bedeutet. Dabei spielt immer wieder der Wald eine große Rolle im Leben der Frauen. Es ist für sie ein Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und sich selbst wiederfinden können kommt.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm klar und flüssig. Zwischendurch tauchen immer wieder poetische Sätze auf, die ich sehr schön fand.
Wer Geschichten über Familie, Freiheit und Selbs