Zwischen Wurzeln und Aufbruch
Mit Die Riesinnen habe ich einen Roman gelesen, der mich leise, aber nachhaltig gepackt hat. Über drei Generationen hinweg begleitet man Frauen, die in einem engen Dorfmilieu im Schwarzwald leben und auf sehr unterschiedliche Weise mit Herkunft, Erwartungen und eigenen Sehnsüchten umgehen. Mich hat besonders berührt, wie stark diese Figuren sind, ohne sich selbst je als stark zu begreifen, und wie sehr der Ort, aus dem sie stammen, zugleich Schutzraum und Begrenzung darstellt.
Die Sprache von Hannah Häffner empfand ich als außergewöhnlich: klar und reduziert, dann wieder poetisch und nachdenklich, voller Sätze, bei denen man unweigerlich innehält. Der Schwarzwald ist dabei weit mehr als Kulisse – er wirkt wie ein stiller Mitspieler, der das Leben der Frauen prägt und zusammenhält. Trotz der Schwere mancher Themen liest sich der Roman flüssig und erzeugt intensive Bilder, die lange im Kopf bleiben.
Für mich ist Die Riesinnen ein tiefgründiger, literarischer Familienroman über Heimat, weibliche Selbstbestimmung und das leise Aushandeln des eigenen Platzes im Leben. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen, und das mich noch lange nach der letzten Seite begleitet hat.
Die Sprache von Hannah Häffner empfand ich als außergewöhnlich: klar und reduziert, dann wieder poetisch und nachdenklich, voller Sätze, bei denen man unweigerlich innehält. Der Schwarzwald ist dabei weit mehr als Kulisse – er wirkt wie ein stiller Mitspieler, der das Leben der Frauen prägt und zusammenhält. Trotz der Schwere mancher Themen liest sich der Roman flüssig und erzeugt intensive Bilder, die lange im Kopf bleiben.
Für mich ist Die Riesinnen ein tiefgründiger, literarischer Familienroman über Heimat, weibliche Selbstbestimmung und das leise Aushandeln des eigenen Platzes im Leben. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen, und das mich noch lange nach der letzten Seite begleitet hat.