Ein Weckruf für Anständige.
"Die Rückkehr der Hoffnung" fesselt durch eine ungemein scharfe und aktuelle Gesellschaftsdiagnose.
Rutger Bregman schafft es mühelos, komplexe historische Parallelen so lebendig zu verpacken, dass man im Thema versinkt. Der gewagte Vergleich zwischen dem Zustand der heutigen USA und dem schleichenden Untergang des Römischen Reiches rüttelt intensiv auf. Anstatt in den üblichen Kulturpessimismus zu verfallen, spürt man in jeder Zeile das unbedingte Aufbegehren des Autors für unsere bedrohte Demokratie. Seine Kritik am moralischen Verfall der westlichen Eliten und der Herrschaft der Schamlosen ist bitter nötig und treffsicher formuliert.
Gleichzeitig liest sich der Text durch den flüssigen, fast erzählerischen Stil erstaunlich leicht und zugänglich. Bregman blickt tief in die aktuellen Krisen, verliert dabei aber nie den unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen.
Der Mix aus schonungsloser politischer Analyse und einer optimistischen Zukunftsvision wirkt extrem inspirierend. Es tut gut, in Zeiten von Polarisierung und Angst eine so fundierte Verteidigung des radikalen Humanismus zu lesen.
Es bleibt das Gefühl zurück, dass Moral eben keine naive Schwäche, sondern die stärkste Waffe gegen den Autoritarismus ist.
Rutger Bregman schafft es mühelos, komplexe historische Parallelen so lebendig zu verpacken, dass man im Thema versinkt. Der gewagte Vergleich zwischen dem Zustand der heutigen USA und dem schleichenden Untergang des Römischen Reiches rüttelt intensiv auf. Anstatt in den üblichen Kulturpessimismus zu verfallen, spürt man in jeder Zeile das unbedingte Aufbegehren des Autors für unsere bedrohte Demokratie. Seine Kritik am moralischen Verfall der westlichen Eliten und der Herrschaft der Schamlosen ist bitter nötig und treffsicher formuliert.
Gleichzeitig liest sich der Text durch den flüssigen, fast erzählerischen Stil erstaunlich leicht und zugänglich. Bregman blickt tief in die aktuellen Krisen, verliert dabei aber nie den unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen.
Der Mix aus schonungsloser politischer Analyse und einer optimistischen Zukunftsvision wirkt extrem inspirierend. Es tut gut, in Zeiten von Polarisierung und Angst eine so fundierte Verteidigung des radikalen Humanismus zu lesen.
Es bleibt das Gefühl zurück, dass Moral eben keine naive Schwäche, sondern die stärkste Waffe gegen den Autoritarismus ist.