Mal ungewohnt pessimistisch

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milkaschokolade11 Avatar

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Ich habe wirklich alles von ihm gelesen, “Utopien für Realisten”, “Im Grunde gut”, “Moralische Ambition” – und dieses Mal überrascht er mich total. Diesmal beginnt er nicht optimistisch, sondern mit einer schonungslosen Bestandsaufnahme. Er zieht Parallelen zum untergehenden Römischen Reich und lässt kaum ein gutes Haar an den heutigen Eliten – egal ob Politik, Universitäten oder Konzerne. Besonders hängen geblieben ist mir seine Beobachtung, wie viele kluge junge Menschen am Ende in sinnentleerten Jobs bei Beratungen oder Big Tech landen, obwohl sie eigentlich die Welt retten wollten.

Was mich als Fan besonders freut: Man merkt, dass hier alle seine bisherigen Themen zusammenlaufen. Es liest sich wie eine Art persönliches Fazit seines gesamten Werks. Der Ton ist ungewohnt düster für seine Verhältnisse, fast wütend – aber genau das macht neugierig auf die “Rettung”, die er in den späteren Vorträgen verspricht.