Ein Appell zur rechten Zeit
Zu Beginn seines neuen Werks "Die Rückkehr der Hoffnung" zeigt uns Rutger Bregman ungeschönt und nüchtern erstmal das Gegenteil dessen was man durch den Titel erwarten würde. Er beschreibt die politische Gegenwart als eine "Zeit der Monster". Es ist der erste Akt des Buches: Die Notlage. Danach folgen drei weitere "Lektionen" in Form von Vorträgen, die diese Notlage anhand historischer Beispiele analysieren und zu einem Appell umformulieren, denn wir alle können eine Veränderung bewirken.
Im gesamten Buch ist Rutger Bregmans Hintergrund als Historiker deutlich spürbar. Die historischen Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass auch kleine Gruppen oder einzelne Personen einen Umschwung bewirken können, bzw. sogar eine augenscheinliche Utopie. Damit erfüllt der Autor den Titel letztlich doch: man darf hoffen. Hoffen in einer Zeit in der die meisten Menschen die Augen verschließen und sich von Furcht leiten lassen.
Die Fragestellungen, die durch das Thema führen sind prägnant und die antwortenden Beispiele dazu treffend gewählt. Die kurzweilige Ausführung des Buches macht es sogar zu einer Lektüre für zwischendurch, d.h. meiner Meinung nach eine Buchempfehlung für jedermann.
Ich hätte mir einzig und allein einen ausführlicheren Appell am Ende gewünscht. Eine Art Fazit, das die losen Fäden zusammenspinnt. So überwiegen leider die historischen Analysen und der Leser hängt meiner Meinung nach am Ende etwas in der Luft. Aber vielleicht schafft das auch den Raum zum Denkanstoß, den das Buch liefern soll?
Im gesamten Buch ist Rutger Bregmans Hintergrund als Historiker deutlich spürbar. Die historischen Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass auch kleine Gruppen oder einzelne Personen einen Umschwung bewirken können, bzw. sogar eine augenscheinliche Utopie. Damit erfüllt der Autor den Titel letztlich doch: man darf hoffen. Hoffen in einer Zeit in der die meisten Menschen die Augen verschließen und sich von Furcht leiten lassen.
Die Fragestellungen, die durch das Thema führen sind prägnant und die antwortenden Beispiele dazu treffend gewählt. Die kurzweilige Ausführung des Buches macht es sogar zu einer Lektüre für zwischendurch, d.h. meiner Meinung nach eine Buchempfehlung für jedermann.
Ich hätte mir einzig und allein einen ausführlicheren Appell am Ende gewünscht. Eine Art Fazit, das die losen Fäden zusammenspinnt. So überwiegen leider die historischen Analysen und der Leser hängt meiner Meinung nach am Ende etwas in der Luft. Aber vielleicht schafft das auch den Raum zum Denkanstoß, den das Buch liefern soll?