Man liest und will aufstehen!

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amirasbibliothek Avatar

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Ich wusste ehrlich gesagt erst einmal nicht, was mich erwarten wird und hatte von dem Autor auch zuvor nicht gehört. Jetzt, einen Essay später, möchte ich unbedingt mehr von ihm lesen, denn die Art, wie er zu denken scheint, ist mir sehr vertraut. Wollte man es in einem Satz zusammenfassen, so wäre dies: Zum Aufstehen bewegen. Eigentlich handelt es sich um Gesellschaftskritik und dem Aufruf zur Revolution. Aber dies geschieht auf so durchdachte Art und Weise, dass der Leser sich am Ende selbst dazu auffordert, zur Tat zu schreiten und der Autor sitzt genüsslich am Schreibtisch und denkt sich, er habe doch bloß in einem Essay Beispiele und Anekdoten von sich gegeben, wie andere die Welt zum Positiven wendeten... Der Grundton ist Optimismus in seiner Urform. Alles ist möglich und ein jeder kann die Veränderung sein. Der Essay ist kurzweilig und man kann so viel mitnehmen, ohne seine Grundstruktur wirklich verstanden zu haben. Passt das Ende noch zum Anfang? Worauf will der Autor eigentlich hinaus? Egal, was er auf dieser Seite schreibt, was auch immer er damit sagen will, inspiriert mich. All das sind Gedanken, die mir während des Lesens durch den Kopf gegangen sind. Meine einzige Kritik: Manchmal ist nicht klar, ob der Autor abschweift oder die Windungen wichtig für seine Argumentation sind.