Nichts Neues
Rutger Bregman gehört zu den Sachbuchautoren, deren Bücher ich bisher immer sehr gerne gelesen habe. Bei „Die Rückkehr der Hoffnung“ bleibt bei mir allerdings vor allem der Eindruck, dass dieses Buch weniger neue Gedanken entwickelt, sondern vielmehr bekannte Ideen aus seinen früheren Werken bündelt und schnell zugänglich aufbereitet.
Wer bereits „Im Grunde gut“, „Utopien für Realisten“ und „Moralische Ambition“ gelesen hat, wird hier vieles wiedererkennen. Bregman greift erneut Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und einen radikalen Humanismus auf und verbindet sie mit autobiografischen Anekdoten, aktuellen politischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Fakten. Wirklich neue Impulse konnte ich dabei allerdings nur selten entdecken.
Das ist aber keineswegs ein Nachteil für alle Leser:innen. Gerade wer Bregman bisher noch nicht kennt und keine Lust hat, sich durch seine umfangreicheren Bücher zu arbeiten, findet hier einen gut verständlichen Einstieg in sein Denken. Wie gewohnt schreibt Bregman sehr zugänglich und unterhaltsam. Auch wenn ich Bregmans Analysen und Schlussfolgerungen nicht immer teile, eröffnen seine Texte oft neue Perspektiven, ohne dass man am Ende in allem zustimmen muss.
„Die Rückkehr der Hoffnung“ ist also für mich kein Muss für langjährige Bregman-Leser:innen, wohl aber eine gute, kurze Einführung in sein Denken.
Wer bereits „Im Grunde gut“, „Utopien für Realisten“ und „Moralische Ambition“ gelesen hat, wird hier vieles wiedererkennen. Bregman greift erneut Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und einen radikalen Humanismus auf und verbindet sie mit autobiografischen Anekdoten, aktuellen politischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Fakten. Wirklich neue Impulse konnte ich dabei allerdings nur selten entdecken.
Das ist aber keineswegs ein Nachteil für alle Leser:innen. Gerade wer Bregman bisher noch nicht kennt und keine Lust hat, sich durch seine umfangreicheren Bücher zu arbeiten, findet hier einen gut verständlichen Einstieg in sein Denken. Wie gewohnt schreibt Bregman sehr zugänglich und unterhaltsam. Auch wenn ich Bregmans Analysen und Schlussfolgerungen nicht immer teile, eröffnen seine Texte oft neue Perspektiven, ohne dass man am Ende in allem zustimmen muss.
„Die Rückkehr der Hoffnung“ ist also für mich kein Muss für langjährige Bregman-Leser:innen, wohl aber eine gute, kurze Einführung in sein Denken.