Zeit für moralische Ambitionen
Vier Vorträge, gehalten im Rahmen der BBC Reith Lectures Ende 2025, vereint das Büchlein „Die Rückkehr der Hoffnung“ von Rutger Bregman. Es sind, wie der Untertitel verrät, vier Lektionen über die Kraft der Moral. Es sind vier kurze Ausflüge in die Geschichte und in die Hoffnung, dass die Demokratie und das freie Leben doch noch gerettet werden können.
Denn die „moralischen Ambitionen“ sind es, die Hoffnung machen. Dass sich Bregman – und hoffentlich wir alle – nicht flüchtigen Utopien hingibt, belegt er mit historischen Vergleichen, z.B. mit den britischen Abolitionisten und ihrer Mission für die Rechte „anderer“ Menschen.
Und so betont er, dass „Menschen Gutes nicht [tun], weil sie gute Menschen sind. Sie werden gut Menschen, indem sie Gutes tun – selbst wenn sie anfangs aus Eitelkeit handeln.“ (s. 46)
Die vier Vorträge umfassen im Buch gerade mal gut 80 Seiten, bieten aber vielfältige Anknüpfungspunkte und regen zum Nachdenken über das eigene Leben und Handeln an – und rücken die Frage in den Fokus, welche Zukunft man selbst möchte und wie die Maßgabe für moralisches Handeln aussieht.
Ich hätte gerne mehr gelesen – aber das ist ja mit den weiteren Büchern von Rutger Bregman einfach möglich. Die Lectures sind gut und flüssig geschrieben, und die Hoffnung ist, dass auch „Im Grunde gut“ und „Moralische Ambition“ deutlich tiefer gehen als es die kurzen Vorträge leisten können. Denn Zeit für Hoffnung ist angesichts der vielfältigen Probleme wichtig, um nicht zu verzweifeln.
Denn die „moralischen Ambitionen“ sind es, die Hoffnung machen. Dass sich Bregman – und hoffentlich wir alle – nicht flüchtigen Utopien hingibt, belegt er mit historischen Vergleichen, z.B. mit den britischen Abolitionisten und ihrer Mission für die Rechte „anderer“ Menschen.
Und so betont er, dass „Menschen Gutes nicht [tun], weil sie gute Menschen sind. Sie werden gut Menschen, indem sie Gutes tun – selbst wenn sie anfangs aus Eitelkeit handeln.“ (s. 46)
Die vier Vorträge umfassen im Buch gerade mal gut 80 Seiten, bieten aber vielfältige Anknüpfungspunkte und regen zum Nachdenken über das eigene Leben und Handeln an – und rücken die Frage in den Fokus, welche Zukunft man selbst möchte und wie die Maßgabe für moralisches Handeln aussieht.
Ich hätte gerne mehr gelesen – aber das ist ja mit den weiteren Büchern von Rutger Bregman einfach möglich. Die Lectures sind gut und flüssig geschrieben, und die Hoffnung ist, dass auch „Im Grunde gut“ und „Moralische Ambition“ deutlich tiefer gehen als es die kurzen Vorträge leisten können. Denn Zeit für Hoffnung ist angesichts der vielfältigen Probleme wichtig, um nicht zu verzweifeln.