Fortsetzung eines berührenden Buches

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irismaria Avatar

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Die Rückkehr zur Hütte – William Paul Young

Die Hütte hat mich damals sehr berührt, vor allem die Gottesdarstellung. Deshalb hat mich die Nachricht über eine Fortsetzung sofort neugierig gemacht. Mackenzie Allen Phillips ist eine Figur, deren Geschichte und vor allem seine Begegnung mit Gott bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Umso spannender finde ich die Frage, wie es zehn Jahre später mit Mack weitergeht. Denn manche Wunden verschwinden nicht einfach, nur weil Zeit vergangen ist. Trauer, Schuld, Wut und die Frage nach Vergebung können einen Menschen über viele Jahre begleiten – und vielleicht gerade dann wieder besonders schmerzhaft werden, wenn ein vergangenes Ereignis plötzlich erneut in das eigene Leben tritt.

Besonders herausfordernd finde ich die Ausgangssituation: Mack soll dem Mann begegnen, der seine Tochter ermordet hat. Wie kann Vergebung möglich sein, wenn das Geschehene eigentlich unverzeihlich erscheint? Und was bedeutet Vergebung überhaupt – für das Opfer, für die Angehörigen und für den Täter?

Mich interessiert dabei vor allem wieder, welche Rolle Gott in dieser Geschichte einnimmt. Schon Die Hütte hat mich durch die ungewöhnliche und sehr persönliche Art angesprochen, über Gott, Leid, Liebe und Vergebung nachzudenken. Ich bin gespannt, ob William Paul Young auch diesmal Fragen aufwirft, auf die es keine einfachen Antworten gibt.