🕊️ Wenn Vergebung dort beginnt, wo der Schmerz am größten ist
Das Cover wirkt auf mich ruhig und nachdenklich und passt damit sehr gut zu einer Geschichte, die sich mit Trauer, Schuld und Glauben auseinandersetzt. Besonders berührt mich Macks Situation, denn zehn Jahre nach dem Verlust seiner Tochter ist die Wunde noch immer offen und wirkt sich auf sein gesamtes Leben aus. Die Begegnung mit dem Mann, der für Missys Tod verantwortlich ist, stelle ich mir emotional unglaublich schwer vor. Gleichzeitig finde ich die Frage spannend, ob Vergebung überhaupt möglich ist, wenn etwas scheinbar Unverzeihliches geschehen ist. Auch Macks Zweifel an Gott machen die Geschichte für mich menschlich und greifbar. Ich erwarte einen tiefgründigen, emotionalen Roman über Schmerz, Glauben, Vergebung und die Möglichkeit, trotz eines schweren Verlustes wieder einen Weg nach vorne zu finden. Ich würde weiterlesen.