Aufwühlend und tiefgründig

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elena.m.99 Avatar

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Das Folgebuch “Die Rückkehr zur Hütte” habe ich direkt im Anschluss an den ersten Band gelesen. Häufig schaffen es Folgebände nicht, an ihr Erfolgswerk heranzukommen – hier stelle ich überrascht fest, dass mir das zweite Band deutlich besser gefallen hat als der Erste. Obwohl ich beide Bände hintereinander gelesen habe, wird trotzdem ausreichend wiederholt, sodass es auch “Quereinsteiger” gut lesen können und ohne dass man sich dabei langweilt. Das Aufeinandertreffen mit Missys Mörder hat mich extrem neugierig gemacht. Ich habe mich gefragt, wie man eine solche Situation literarisch authentisch gestalten kann. Gut gefällt mir einmal grundsätzlich, dass die Handlung nun weniger stark auf die Hütte zentriert ist wie im ersten Band. Stattdessen findet die Kernhandlung im Todestrakt eines Gefängnisses in Nashville statt, in dem der Mörder seiner Tochter untergebracht ist. In den Gesprächen mit ihm treten Abgründe der menschlichen Psyche zutage und die Frage, wie Vergebung möglich sein kann. Auch die zwischenmenschliche Beziehung innerhalb Macks Familie spielt eine zentrale Rolle. Obwohl ich anfangs skeptisch war, da mir der erste Band an einigen Stellen zu repetitiv erschien, gefällt mir “Die Rückkehr zur Hütte” wirklich sehr gut und seine Geschichte hat definitiv Einzigartigkeitswert.