Das Gute oder das Böse - was ist stärker?
Kurz nach Erscheinen habe ich „Die Hütte“ gelesen und war davon tief berührt, ein Buch, das noch immer nachwirkt. Nun also eine Fortsetzung, mit der ich nicht gerechnet habe. Zehn Jahre nach Missys Tod hat dieser noch immer Auswirkungen auf die Familie. Nicht nur Mack, sondern zumindest auch seine Tochter Kate fühlt sich schuldig. Ausgerechnet an Missys 16. Geburtstag fragt das FBI an, ob Mack bereit ist, dem Wunsch des Mörders zu entsprechen und mit ihm im Todestrakt zu sprechen.
Obwohl zwischen „Der Hütte“ und dem vorliegenden Buch fast 17 Jahre vergangen sind, fand ich mich unmittelbar im Geschehen. Mack, seine Frau Nan und die anderen Protagonisten waren sofort wieder vertraut.
William Paul Young stellt die Frage nach Schuld und Vergebung in den Vordergrund. Wie kann ein Mensch mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen, wenn man sich schuldig fühlt? Wie kann man jemandem vergeben, der das eigene Leben zerstört hat? Tiefgehende Gespräche zwischen Mack und J., dem Täter, zwischen Mack und seinem Freund Willie und natürlich auch zwischen Mack und seiner Frau Nan werden geführt, Gespräche, deren Inhalte sehr nachdenkenswert sind. Nicht zu vergessen ist auch ein Gespräch, das Mack mit drei Männern führt, die selbst im Todestrakt sitzen. Diese Männer sind, im Gegensatz zu den anderen Personen, real. Von ihnen lernt nicht nur Mack eine andere Sichtweise auf die Dinge. Hier hat der Autor ausgezeichnet recherchiert, denn nicht nur diese Szene im Gefängnis sind detailliert und realistisch beschrieben.
Mack hadert, mit sich, mit Gott, er will Antworten, die es nicht gibt, nicht geben kann. Hier ist die Auseinandersetzung in der Kirche erwähnenswert.
Auch wenn mich „Die Hütte“ stärker beeindruckt hat, habe ich auch in hier Fragen gefunden, die ich für mich beantworten will oder vielleicht schon habe.
Fazit: eine beeindruckende Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und Vergebung
Obwohl zwischen „Der Hütte“ und dem vorliegenden Buch fast 17 Jahre vergangen sind, fand ich mich unmittelbar im Geschehen. Mack, seine Frau Nan und die anderen Protagonisten waren sofort wieder vertraut.
William Paul Young stellt die Frage nach Schuld und Vergebung in den Vordergrund. Wie kann ein Mensch mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen, wenn man sich schuldig fühlt? Wie kann man jemandem vergeben, der das eigene Leben zerstört hat? Tiefgehende Gespräche zwischen Mack und J., dem Täter, zwischen Mack und seinem Freund Willie und natürlich auch zwischen Mack und seiner Frau Nan werden geführt, Gespräche, deren Inhalte sehr nachdenkenswert sind. Nicht zu vergessen ist auch ein Gespräch, das Mack mit drei Männern führt, die selbst im Todestrakt sitzen. Diese Männer sind, im Gegensatz zu den anderen Personen, real. Von ihnen lernt nicht nur Mack eine andere Sichtweise auf die Dinge. Hier hat der Autor ausgezeichnet recherchiert, denn nicht nur diese Szene im Gefängnis sind detailliert und realistisch beschrieben.
Mack hadert, mit sich, mit Gott, er will Antworten, die es nicht gibt, nicht geben kann. Hier ist die Auseinandersetzung in der Kirche erwähnenswert.
Auch wenn mich „Die Hütte“ stärker beeindruckt hat, habe ich auch in hier Fragen gefunden, die ich für mich beantworten will oder vielleicht schon habe.
Fazit: eine beeindruckende Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und Vergebung