Eine Fortsetzung, die mich nachdenklich zurücklässt
Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. „Die Hütte“ hatte mich damals sehr beeindruckt, deshalb wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Mack und seiner Familie weitergeht. Auch das Cover mit der einsamen Hütte im Wald gefällt mir gut, weil es sofort an den ersten Band erinnert.
Zehn Jahre nach dem Tod seiner Tochter Missy ist Mack noch immer von seiner Trauer geprägt. Als er gebeten wird, dem Mörder seiner Tochter im Gefängnis zu begegnen, steht er vor einer kaum vorstellbaren Herausforderung. Wie würde man selbst in einer solchen Situation reagieren? Könnte man diesem Menschen jemals vergeben? Gerade diese Fragen haben mich beim Lesen sehr beschäftigt.
William Paul Young beschäftigt sich erneut intensiv mit Glauben, Verlust, Schuld und Vergebung. Besonders eindringlich fand ich die Gespräche im Todestrakt. Macks innere Zerrissenheit konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn mir sein Verhalten nicht immer verständlich war. Seine Frau Nan hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen, denn schließlich leidet auch sie unter dem Verlust ihrer Tochter.
Der Schreibstil ist ruhig und einfühlsam, allerdings nicht immer leicht zu lesen. Manche Gespräche über Gott und den Glauben musste ich zweimal lesen, um die Gedanken dahinter richtig zu erfassen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung etwas schneller vorankommt. Bis zur eigentlichen Begegnung vergeht recht viel Zeit.
Trotz dieser Kritik bin ich froh, die Fortsetzung gelesen zu haben. Sie hat mich nicht ganz so stark berührt wie der erste Band, aber einige Gedanken werden mir sicher noch länger im Kopf bleiben. Ich empfehle das Buch vor allem Lesern, die „Die Hütte“ mochten und sich gerne mit schwierigen Fragen über Glauben, Trauer und Vergebung auseinandersetzen.
Zehn Jahre nach dem Tod seiner Tochter Missy ist Mack noch immer von seiner Trauer geprägt. Als er gebeten wird, dem Mörder seiner Tochter im Gefängnis zu begegnen, steht er vor einer kaum vorstellbaren Herausforderung. Wie würde man selbst in einer solchen Situation reagieren? Könnte man diesem Menschen jemals vergeben? Gerade diese Fragen haben mich beim Lesen sehr beschäftigt.
William Paul Young beschäftigt sich erneut intensiv mit Glauben, Verlust, Schuld und Vergebung. Besonders eindringlich fand ich die Gespräche im Todestrakt. Macks innere Zerrissenheit konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn mir sein Verhalten nicht immer verständlich war. Seine Frau Nan hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen, denn schließlich leidet auch sie unter dem Verlust ihrer Tochter.
Der Schreibstil ist ruhig und einfühlsam, allerdings nicht immer leicht zu lesen. Manche Gespräche über Gott und den Glauben musste ich zweimal lesen, um die Gedanken dahinter richtig zu erfassen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung etwas schneller vorankommt. Bis zur eigentlichen Begegnung vergeht recht viel Zeit.
Trotz dieser Kritik bin ich froh, die Fortsetzung gelesen zu haben. Sie hat mich nicht ganz so stark berührt wie der erste Band, aber einige Gedanken werden mir sicher noch länger im Kopf bleiben. Ich empfehle das Buch vor allem Lesern, die „Die Hütte“ mochten und sich gerne mit schwierigen Fragen über Glauben, Trauer und Vergebung auseinandersetzen.