Fortsetzung eines unverhofften Weltbestsellers
Siebzehn Jahre nach der deutschen Erstveröffentlichung von „Die Hütte“ lädt Paul William Young abermals dazu ein, Gott dort zu begegnen, wo man ihn am wenigsten erwartet.
Zehn Jahre sind vergangen, seit Macks und Nans Tochter Missy entführt und ermordet wurde. Dieses unvorstellbare Ereignis hat in Missys Familie grabentiefe Narben hinterlassen. Wie auch schon im Vorgängerbuch steht Mack im Mittelpunkt der Geschichte. Er ist einerseits tief verletzt von den dunklen Ereignissen seines Lebens, andererseits aber so übermäßig freundlich, zuvorkommend und verständnisvoll, dass es aufgesetzt wirkt und man als Leserin oder Leser nur schlecht Zugang zu ihm findet. Insgesamt wirkt die Geschichte leider sehr erzwungen. Einzig die Kapitel, die im Todestrakt in Riverbend/Tennessee spielen, konnten überzeugen und der Geschichte eine gewisse Tiefe verleihen. Wohingegen andere Kapitel - trotz inhaltlicher Tiefe - sonderbar auf Distanz bleiben.
Woran die Farblosigkeit von "Die Rückkehr zur Hütte" liegen mag, lässt sich nicht so recht ausmachen. An der Übersetzung kann es nicht liegen, denn glücklicherweise konnte man denselben Übersetzer vom Vorgängerbuch, Thomas Görden, auch für das vorliegende Werk gewinnen.
Paul William Youngs neuestes Werk behandelt schwierige Themen, wie Trauerarbeit, Vergebung (selbst dann, wenn sie unmöglich scheint), Mitgefühl, Vertrauen in sich selbst, aber vor allem in andere, den Glauben an einen liebevollen Gott, Missbrauch und daraus folgende dissoziative Störungen und den Verlust eines Kindes. Zweifellos schwere Kost, die sehr viel Zeit zur Reflexion und immer wieder Abstand zum Geschriebenen erfordert.
Dennoch lesenswert für alle, die von "Die Hütte" begeistert waren.
Zehn Jahre sind vergangen, seit Macks und Nans Tochter Missy entführt und ermordet wurde. Dieses unvorstellbare Ereignis hat in Missys Familie grabentiefe Narben hinterlassen. Wie auch schon im Vorgängerbuch steht Mack im Mittelpunkt der Geschichte. Er ist einerseits tief verletzt von den dunklen Ereignissen seines Lebens, andererseits aber so übermäßig freundlich, zuvorkommend und verständnisvoll, dass es aufgesetzt wirkt und man als Leserin oder Leser nur schlecht Zugang zu ihm findet. Insgesamt wirkt die Geschichte leider sehr erzwungen. Einzig die Kapitel, die im Todestrakt in Riverbend/Tennessee spielen, konnten überzeugen und der Geschichte eine gewisse Tiefe verleihen. Wohingegen andere Kapitel - trotz inhaltlicher Tiefe - sonderbar auf Distanz bleiben.
Woran die Farblosigkeit von "Die Rückkehr zur Hütte" liegen mag, lässt sich nicht so recht ausmachen. An der Übersetzung kann es nicht liegen, denn glücklicherweise konnte man denselben Übersetzer vom Vorgängerbuch, Thomas Görden, auch für das vorliegende Werk gewinnen.
Paul William Youngs neuestes Werk behandelt schwierige Themen, wie Trauerarbeit, Vergebung (selbst dann, wenn sie unmöglich scheint), Mitgefühl, Vertrauen in sich selbst, aber vor allem in andere, den Glauben an einen liebevollen Gott, Missbrauch und daraus folgende dissoziative Störungen und den Verlust eines Kindes. Zweifellos schwere Kost, die sehr viel Zeit zur Reflexion und immer wieder Abstand zum Geschriebenen erfordert.
Dennoch lesenswert für alle, die von "Die Hütte" begeistert waren.