Schwere Kost

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eule2206 Avatar

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Mit dem Buch habe ich mich sehr schwergetan, lässt es sich doch eher schwierig lesen. Es hat mich irgendwie nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte, war es teilweise auch etwas langatmig.

Die Sprüche zu Beginn eines jeden Kapitels passen wunderbar und gefallen mir.
Die Themen, Verlust, Trauer, Vergebung, Glaube, Freundschaft und Liebe, sind sehr intensiv beschrieben und fordern dem Leser einiges ab. Mit dem Hauptprotagonisten Mack bin ich nicht so ganz warm geworden, was sicherlich mit seiner Vergangenheit zu tun hat und es schwierig ist, damit umzugehen. Was mir gefallen hat, ist die Beschreibung des Gefängnisses mit dem Hochsicherheitstrakt. Das Gespräch mit den drei auf die Todesstrafe Wartenden war ungemein aufschlussreich. Es hat mich gleichermaßen beeindruckt und auch betroffen gemacht. Ebenso prägnant und intensiv waren für mich die Gespräche mit dem Mörder der Tochter von Mack und Nan, namens J. Ich war ergriffen und auch verwirrt.

Ich kenne das Buch „Die Hütte“ leider nicht. Vielleicht wäre es gut gewesen, es vorher zu lesen, um die Charaktere besser einordnen zu können.